Segeln in Griechenland und in der Türkei

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Wer bin ich?

Meine Weltumsegelung
Vom Beginn bis zum Ende

Das Schiff

Architekt Dick Koopmans

Sizilien - Zakynthos

Der letzteTeil meiner Weltumsegelung

Zakynthos  - 

Sívota 

Die erste Zeit in Griechenland 

Sívota - Preveza - Vonitsa

Über die Insel Meganisi in den Amvakikos Kolpos

Vonitsa - Trizonia

Mit einem Besuch in Delfi 

Trizonia - Nidri

Über Mesolongi und Meganisi

Nidri - Lefkas

Über Meganisi

Reise nach Europa

Besuche in Italien und der Schweiz

Arbeiten am Schiff

Zurück aus Italien und Arbeit am Schiff

Preveza - Kanal von Korinth 

Erster Törn

Saronnischer Golf - Khalkis

Durch den Kanal von Euböa

Khalkis - Sporaden

Besuch der Nord- westlichen Sporaden

Patriti nach Mandraki

Von Patriti über Lesbos nach Chalkidi

Von Mandraki nach Patmos

An das Südende von Chalkis nach Samos und über Agathonisos nach Patmos

Von Patmos nach Kea

über Sifnos, Serifos, Kithnos nach Kea

Von Kithnos in den Saronischen Golf

über Kea, Kap Sounion, Aegina und Hydra

Trizonia Schweiz

Nach Trizonia und die Schweizerreise

Werft und erster Törn

Arbeiten in der Werft und der erste Törn

Die Törns im Juli und August

Das ionische Meer

Wo kannst du mitsegeln?

Von Khalkis durch die westlichen Sporaden nach Limnos

 

            In Khalkis habe ich das Spital aufgesucht, um einen Arzt zu konsultieren, der mir sagen konnte, was die Schmerzen in der Hüfte zu bedeuten haben. Mit dem Taxi hin, unverrichterter Dinge wieder mit dem Taxi zurück. Erst in einer Woche hatte ich die Gelegenheit einen Orthopäden zu konsultieren. Wieder mit dem Taxi hin und lange warten. An einem Schalter musste ich drei Euro bezahlen, dies war für die Konsultation.

            Der Arzt sprach englisch, hat er doch eine gewisse Zeit in England studiert. Nach der Untersuchung musste ich zwei Röntgenbilder machen lassen, wieder in die Schlange treten und warten. Endlich bekam ich die Bilder und wieder vor der Orthopädie warten, bis ich an der Reihe war. Der Arzt hat die Bilder angeschaut und mir gesagt, dass es um eine Arthritis handelt und keine Arthrose sei. Er verschrieb mir starke Schmerzmittel und sagte, dass es eine gewisse Zeit dauern würde, bis die Schmerzen nachlassen würden.




           Am vierten Juni kam eine Freundin, die eigentlich in Skiathos zusteigen wollte. Wir legten ab und segelten gegen Norden (alles mit dem Motor) in die Bucht von Ormos Yiali, wo wir über Nacht blieben. Tags darauf fuhren wir weiter bis zum Hafen Pefki. Nun ging es aus dem Kanal Trikeri hinaus zu den Sporaden, wo wir als erstes die Bucht Koukounaries anliefen und mein Gast das erste Mal baden konnte. Für mich war das Wasser noch zu kalt.

            Gleich fuhren wir nach Loutraki auf Skopelos, ohne zuerst die Hauptstadt Skiathos zu besuchen. Wir sahen sie vom Schiff aus, da wir einen Bogen zwischen den vorgelagerten Inseln hindurch machten. Im Hafen von Loutraki gingen wir vor Anker und besuchten am nächsten Tag per Bus die Hauptstadt Skopelos. Wie auf den Bildern zu sehen, ist dieser Ort eine echte griechische Stadt mit schönen alten Gebäuden und Kirchen.




            Nach der verbrachten Nacht in Loutraki fuhren wir um die Nordspitze von Skopelos herum auf die Insel Alonnisos und machten in der Ormos Mourtia einen Badestop, wo ich den inneren Schweinehund überwunden habe und ins Wasser ging – oh war das schrecklich kalt! Weiter ging’s bis zur Hauptstadt, liefen aber in die Bucht Rousoumi ein, die auf der rechten Seite vom Hafen liegt. Wir besuchten von dort aus zu fuss den Hauptort Patitiri. Mit dem Bus fuhren wir hinauf in die Chora, die vor Jahren von einem Erdbeben zerstört wurde und sich jetzt vor allem mit Ausländern füllt, die entweder die alten Häuser reparieren oder sich neue bauen lassen.

            Da mein Gast nicht tauchen konnte, beschlossen wir, zwei weitere Inseln zu besuchen, die von Ziegen bevölkert werden und sonst unbewohnt sind. Auf der ersten, Peristera, sind in einer schönen Bucht drin vier oder fünf Häuser, die heute nur zu den Wochenenden oder in den Ferien bewohnt sind. Einige Bauern pflegen hier noch ihre Olivenbäume.

            Weiter ging’s auf die Insel Panagia, wo wir zuerst die Südbucht Kira Panayia besucht haben und zwei Tage dort blieben. Jetzt war die Nordbucht an der Reihe, wo wir in der Bucht Ormos Planitis drei mal geankert haben, bis die Tiefe gestimmt hat. In dieser Bucht war das Wasser nicht so schön klar, wie in den anderen – es war mit Schwebestoffen angereichert, kein Schmutz, sondern Schlamm.

            In zwei Tagen musste mein Gast wieder nach hause. So fuhren wir wieder zurück in die Bucht Rousoumi. Am Tag vor der Abreisehaben wir en Hafen von Patitiri angelaufen und haben mit dem Heck an die Mole angelegt. Im Hafen war aber ein starker Schwell und das Schiff ist immer in die Leinen geruckt und wieder zurück gegen die Mole, und hat sie zum Glück nicht berührt.

            Als Resumé kann ich sagen, dass wir nicht gerade vom Wind verwöhnt wurden, haben wir doch nur kurze Passagen segeln können.

 

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