Segeln in Griechenland und in der Türkei

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Wer bin ich?

Meine Weltumsegelung
Vom Beginn bis zum Ende

Das Schiff

Architekt Dick Koopmans

Sizilien - Zakynthos

Der letzteTeil meiner Weltumsegelung

Zakynthos  - 

Sívota 

Die erste Zeit in Griechenland 

Sívota - Preveza - Vonitsa

Über die Insel Meganisi in den Amvakikos Kolpos

Vonitsa - Trizonia

Mit einem Besuch in Delfi 

Trizonia - Nidri

Über Mesolongi und Meganisi

Nidri - Lefkas

Über Meganisi

Reise nach Europa

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Arbeiten am Schiff

Zurück aus Italien und Arbeit am Schiff

Preveza - Kanal von Korinth 

Erster Törn

Saronnischer Golf - Khalkis

Durch den Kanal von Euböa

Khalkis - Sporaden

Besuch der Nord- westlichen Sporaden

Patriti nach Mandraki

Von Patriti über Lesbos nach Chalkidi

Von Mandraki nach Patmos

An das Südende von Chalkis nach Samos und über Agathonisos nach Patmos

Von Patmos nach Kea

über Sifnos, Serifos, Kithnos nach Kea

Von Kithnos in den Saronischen Golf

über Kea, Kap Sounion, Aegina und Hydra

Trizonia Schweiz

Nach Trizonia und die Schweizerreise

Werft und erster Törn

Arbeiten in der Werft und der erste Törn

Die Törns im Juli und August

Das ionische Meer

Wo kannst du mitsegeln?

Vom saronischen Golf durch den Kanal von Euböa nach Khalkis 

            Im saronischen Golf findet man nicht gleich eine sichere Bucht. Ich musste noch eine lange Strecke – wieder gegen den Wind – nach Korfos motoren, wo ich erst um acht Uhr am Abend eingetroffen bin. 63 Meilen war das Tagesetmal. Hier haben bei mir Rückenschmerzen angefangen, verursacht durch einen eingeklemmten Nerv. Hingegen das Knie war wieder gut. Schlimm wurde dies mit dem Rücken am 16., 17. und am 18. Mai, ich konnte das linke Bein nicht mehr belasten Von Korfos aus lief ich die Insel Ägina an und ging Süden der Insel im Hafen von Perdika vor Anker. So gegen sieben Uhr kam ein starker Westwind auf und ich musste den Hafen verlassen. Der Wind drehte aber weiter und kam später aus Nordwest und ich konnte nicht segeln, weil er wieder auf die Nase blies. Kurz vor einnachten ankerte ich in der Bucht von Agia Marina und die Nacht war ruhig.





            Am Morgen hatte ich einen schönen Nordwestwind, setzte den Klüver und es ging auf das Kap Sounion zu, wo ich eigentlich über Nacht bleiben wollte. Der Wind nahm aber so stark zu, dass man dort nicht liegen konnte und ich ging, jetzt mit dem Motor, um das Kap und wollte im Norden von Lavriou ankern. Der Wind war aber so ungünstig, dass ich beschlossen habe, bis nach Rafti weiter zu fahren. Wieder beim Einnachten ankerte ich in der Bucht und hatte die ganze Nacht einen starken Westwind, in der Bucht war es ruhig.

            Am 16. Mai habe ich mich in Rafti verholt und bin in die Bucht gefahren, wo man an Land Einkäufe machen konnte. In der Apotheke kaufte ich Schmerztabletten, da ich kaum mehr richtig laufen konnte, ohne starke Schmerzen. Den Tag darauf waren die Schmerzen noch schlimmer. Ich lief aus dem Hafen mit Westwind und machte etwa 5,5 Knoten Fahrt. Das Glück dauerte aber nicht lange.

Schon bald drehte der Wind auf Nord, genau in die Richtung, wo ich hin wollte. Also, Klüver bergen und mit dem Motor gegen an. Auf der Insel, wo ich hin wollte, war die Bucht zu tief und der Wind hatte in der Zwischenzeit auf Ost gedreht. Vor dem Ort Néa Stira habe ich geankert, musste aber schon bald weg, da der Wind auf Südwest gedreht hat. Auf der Nordseite der Insel Stira fand ich eine Bucht, wo ich die Nacht bleiben konnte.

            Unterwegs habe ich gesehen, dass der Bolzen, der die obere Saling am Mast hält, mindestens zur Hälfte herausgerutscht war. Am Morgen des nächsten Tages habe ich Théophile, einen Elsässer, gefragt, ob er mir helfen könne. Ich holte ihn mit dem Beiboot ab und er hievte mich in den Mast. Nach der Reparatur bin ich die zehn Meilen, grösstenteils gegen an in eine sichere Bucht gefahren, wo ich zwei Tage bleiben wollte, um meinen Rückennerv abschwellen zu lassen. Die Bucht heisst Voufalo.

            Bis jetzt dachte ich, es sei ein Nerv an der Hüfte eingeklemmt. Da aber die Schmerzen bei Belastung dort auftreten, wo ich die Gelenkpfanne vermute. Ich blieb vier Tage in Voufalo und dachte, dass die Schmerzen bei geringer Belastung nachlassen würden. Dem ist aber nicht so, es ist mehr oder weniger gleich geblieben. Am Morgen sind die Schmerzen geringer als später am Tag. bis jetzt habe ich geglaubt, dass ich gegen Schmerzen ziemlich resistent bin. Mit diesen Schmerzen komme ich aber nicht klar.

            Am Sonntag, den 23. Mai bin ich am Morgen früh in Voufalo weg und bin nach Khalkís gesegelt, um die Drehbrücke zu passieren, für die man bezahlen muss. Hier in Euböa sind viele Windgeneratoren installiert und sie sind auch in Betrieb, nicht so wie auf dem Berg südlich von Patras und auf dem Berg nördlich von Nafpaktos. Auch nördlich von Lavriou beim thermischen Kraftwerk sind die vier Windgeneratoren nicht in Betrieb.

            Ich glaube, dass sie nicht gebraucht werden, weil der Direktor des Kraftwerkes vom Wind keine Bestechung erhält, was beim Öllieferant anders ist. Alle diese Windgeneratoren sind von Europa bezahlt worden und wenn man die Anzahl in Betracht zieht, hat dies Millionen gekostet.

 

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