Wer bin ich?

Meine Weltumsegelung
Vom Beginn bis zum Ende

Das Schiff

Architekt Dick Koopmans

Von Sizilien nach Zakynthos

Der letzte Teil meiner Weltumsegelung

Von Zakynthos

nach S ívota 

Die erste Zeit in Griechenland 

Von S ívota nach Preveza  und Vonitsa

Über die Insel Meganisi in den Amvakikos Kolpos

Von Vonitsa nach Trizonia

Mit einem Besuch in Delfi 

Wo kannst du mitsegeln?

Von Sívota über die Insel Meganisi nach Preveza und Vonitsa

 

            Lange Zeit bin ich in Sívota geblieben, weil ich einen alten Freund sehen wollte. Vor 26 Jahren haben wir jeder für sich eine Flottille geführt und wir haben uns alle zwei Wochen zu einem Barbecue auf einer Insel getroffen. Barrie aus Neuseeland stammend hat später an einer Auktion etwa vierzig 27 Fuss Schiffe gekauft und hat selber angefangen Flottillen zu organisieren. Heute besitzt er 150 Schiffe.

            Seit zehn Jahren hatte ich ihn nicht mehr gesehen. Er hat sich eigentlich zum Besseren gemausert, er ist nicht mehr so schwammig um die Taille. Zusammen haben wir die „South Ionian Regatta“ gesegelt, bei schwachem bis gar keinem Wind. Wir sind als fünfte im Ziel eingelaufen und sind mit dem Rating am Schluss erste gewesen. Spass gemacht hat es eigentlich nur dem Barrie, obwohl er am Ende sehr müde war.

            Am Abend und in der halben Nacht wurde auf einer Bühne Musik und irgendwelche Schwänke gemacht, dazwischen auch die Preisverteilung der Regatta. Bei den Schwänken kam ich nicht so mit, brauchten sie doch Worte und Phrasen, die eigentlich nur ein Engländer versteht oder Jahre mit ihnen verbracht hat.

            Der Sonntag, 20. September, war das Abreisedatum von Barrie. Auch ich bin weiter gesegelt und bin auf der Insel Meganisi in die Bucht Abelike hinein und habe dort geankert. Anderntags ging es bei schwachem Ostwind weiter auf den Kanal von Lefkas zu und ich habe es gerade getroffen, dass ich die Drehbrücke als letzter passieren konnte. Nur mit dem Grosssegel habe ich den Einfahrtskanal nach Preveza angesteuert.

            Dort wo die Schiffswerften sind, bin ich vor Anker gegangen und habe mich aufgemacht, Franca und Gigi Magiori zu suchen. In der ersten, die ich besucht habe, fand ich sie nicht. Die nächste war die Preveza Marina, wo ich fündig wurde. Gerade noch konnte ich mit ihnen zusammen sein, denn am nächsten Tag sind sie abgereist, heim nach Torino. Sicher seit zehn Jahren habe ich die beiden nicht mehr gesehen.

 

           Am Abend sind wir mit anderen Italienern in das Restaurant der Cleopatra Marina gegangen und haben lange geplaudert. Der nächste Tag war die Abfahrt nach Igoumenitsa der beiden vorgesehen und um zehn Uhr morgens sind sie abgefahren mit ihrem Campingcar. Ich selber habe mich an den Stadtquai von Preveza begeben, da der Ankerplatz nicht unbedingt sicher war – in der Nacht bin ich getrieben, weil am Anker ein Fischernetz hing und der Anker gar nicht eindringen konnte.

            Seit etwa zwei Wochen habe ich eine neue Homepage, die Weltumsegelung ist auf die dritte Stelle abgerutscht. Jetzt sind vor allem Griechenland und die Türkei mit meinem Kochbuch an erster Stelle. Alles habe ich neu gemacht außer der Seiten der Weltumsegelung, diese sind geblieben wie sie waren.

            Nicht viel ist gegangen in letzter Zeit. Von Preveza bin ich die acht Meilen nach Vonitsa im Amvrakikos Kolpos gefahren und zwar mit dem Motor, weil ich gegen den Wind gehen mußte. Zuerst lag ich hinter der kleinen Insel, wo die Kapelle des Agio Nektarios liegt. Später bin ich in den Hafen von Vonitsa gefahren und habe mich mit dem Bug voran an die Mole gelegt mit einer Mooring.

            Hier ist eine wirklich europäische Mischung von Yachten. Es hat Engländer, Holländer, Deutsche, Österreicher und Franzosen, die hier liegen. Einige wollen hier den Winter verbringen, andere werden nach hause gehen. Am Samstag kommt ein alter freund aus Verona an Bord, es ist Aurelio, der gerne mitsegelt. Wir werden vor allem die Südionischen Inseln besuchen.

 

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