Wer bin ich?

Meine Weltumsegelung
Vom Beginn bis zum Ende

Das Schiff

Architekt Dick Koopmans

Von Sizilien nach Zakynthos

Der letzteTeil meiner Weltumsegelung

Von Zakynthos

nach Sívota 

Die erste Zeit in Griechenland 

Von Sívota nach Preveza und Vonitsa

Über die Insel Meganisi in den Amvakikos Kolpos

Von Vonitsa nach Trizonia

Mit einem Besuch in Delfi 

Von Trizonia nach Nidri

Über Mesolongi und Meganisi

Von Nidri nach Lefkas

Über Meganisi

Reise nach Europa

Besuche in Italien und der Schweiz

Wo kannst du mitsegeln?

Von Zakynthos über die Insel Petalas nach Sívota

 

            Am Samstag, den 5. September habe ich den Hafen von Zakynthos verlassen und bin die lange Strecke bis zur Bucht hinter der Insel Petalas gesegelt, teils mit dem Motor, teils mit den Segeln. Es hat sich ein Tiefdruckgebiet angekündigt, der Barometer ist ständig gefallen. ich hatte so viele Winddrehungen wie Wochen im Jahr, bis ich die Nerven verloren habe und den Rest mit dem Motor machte. 

            In der Bucht habe ich auf fünf Meter geankert und 25 Meter Kette gesteckt. Am Montag abend hat sich ein Gewitter aufgebaut, das aber nicht bis in die Bucht hinein kam. Geblitzt, gedonnert und geregnet hat es weiter im Landesinneren, nur drehende Winde haben wir in der Bucht abgekriegt. Zum Teil waren diese stark und ich habe noch weitere zehn Meter Kette nachgesteckt, um sicher zu sein, dass ich am Platz bleibe.

            Drei Tage blieb ich in der gleichen Bucht und habe in dieser Zeit meine Homepage neu gemacht. Es ist an der Zeit, eine Änderung vorzunehmen - es fängt ein anderes Kapitel an! Am Mittwoch ging es weiter. Noch in der Bucht habe ich das Gross gesetzt und den Klüver vorbereitet und mit wenig Gas bin ich aus der Bucht getuckert.

            Draussen war ein schöner Ostwind, Thermik halt, und ich machte mit den Segeln vier Knoten Fahrt. Nur, lange hat der Spass nicht gedauert. Bald einmal war die Thermik zu ende und ich musste etwa eine Stunde mit dem Motor durch die Flaute fahren. Jetzt kam ein leichter Südwind auf, der ständig zunahm bis ich wieder mit den Segeln zwischen drei und fünf Knoten gemacht habe.





            Mein eigentliches Ziel war Kastos auf der gleichnamigen Insel. Jedoch bei diesem Wind von Süden kann man dort nicht ruhig liegen. Ich beschloss nun, fünfzehn Meilen  weiter zu segeln, bis in die allseitig geschützte Bucht von Sívota, wo ein alter Freund seine Flottillenbasis hat. Seine Stützpunktbetreuer sagten mir, dass Barrie gerade in Kephalonia sei und am Samstag zurück kommen würde.

            Hinten am Beiboot ist ein Entwässerungsventil und dies ist nicht mehr dicht. Schon bald stand ich bis zu den Knöcheln im Wasser. Dies muss unbedingt abgedichtet werden, auch wenn man es nicht mehr öffnen kann. Das Dingi wurde aus dem Wasser geholt, das Wasser ausgeschüttet und ausgetrocknet. Ich hoffe, dass es nach der Reparatur kein Wasser mehr macht.

            Dort in der Bucht habe ich auf einmal geschwollene Füsse gekriegt. Ich habe mir gedacht, ich hätte vielleicht eine Herzschwäche. Aber als ich in Sívota ein bisschen herumgelaufen bin, ist dies wieder zurückgegangen. Daraus folgere ich, dass ich nicht solange an Bord sein soll, sondern mehr an Land gehen muss, und halt mich mehr bewegen soll. Auch sollte ich weniger Alkohol trinken.

 

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