Wer bin ich?

Meine Weltumsegelung
Vom Beginn bis zum Ende

Das Schiff

Architekt Dick Koopmans

Von Sizilien nach Zakynthos

Der letzteTeil meiner Weltumsegelung

Von Zakynthos

nach Sívota 

Die erste Zeit in Griechenland 

Von Sívota nach Preveza und Vonitsa

Über die Insel Meganisi in den Amvakikos Kolpos

Von Vonitsa nach Trizonia

Mit einem Besuch in Delfi 

Wo kannst du mitsegeln?

Der letzte Törn meiner Weltumsegelung

 

            Die Stadt Sciacca ist sehr interessant, schon die Römer haben hier ihre Rheumakuren gemacht. In der christlichen Zeit waren zwei Geschlechter, die sich bekämpft haben und die Familie Luna ist unterlegen. Viel interessante Bauten kann man hier sehen, zum Teil mit einem arabischen Einschlag, waren doch die Türken eine zeitlang hier bevor die Spanier kamen.

            Die Stadt war mit einer Wehrmauer umgeben und man findet heute noch drei Tore, die noch nicht zerstört wurden. Kirchen in Barock habe ich besichtigt und das heutige Gemeindezentrum war einmal das Collegio, das heiss dass es einmal das Gymnasium war, das in den Händen der Jesuiten war. Im Innern ist ein sehr schöner Kreuzgang mit einem fast quadratischen Platz. Das Kastell der Familie Luna ist stark zerstört und heute ist es eine Touristenattraktion, für die man bezahlen muss. Das habe ich aber nicht getan, habe ich doch schon genügend zerstörte Burgen gesehen.

            Etwas anderes hat mich mehr interessiert: es war Agrigento, wo man heute noch fast unzerstörte griechische Tempel besichtigen  kann. Mit dem Bus fuhr ich nach Agrigento, fuhr aber zu weit bis in die Stadt, die relativ weit vom Tempeltal entfernt ist. Mit einem lokalen Bus bin ich schlussendlich doch noch dort angekommen. Einer der Tempel ist noch in besserem Zustand als viele in Griechenland, da hier weniger Kriege waren und somit also auch weniger zerstört wurde.

            Am 29. August bin ich weitergesegelt, wie immer in Südsizilien mit dem Motor, da wieder einmal kein segelbarer Wind war. Ich wollte Siracusa besuchen, dort, wo Aristoteles von einem römischen Legionär erschlagen wurde. Sehr viele griechische Monumente findet man dort und diese wollte ich eigentlich besuchen.

            Ungefähr 20 Meilen vor Siracusa kam endlich der gewünschte Südwestwind auf und ich änderte meine Pläne. Griechenland war nun mein Ziel, da ich das ursprünglich gesteckte Ziel mit diesem Wind nicht erreichen konnte. Ich änderte meinen Kurs und konnte den Peloponnes anliegen. In der Nacht flaute der Wind so stark ab, dass ich das Schiff einfach treiben liess mit etwa 1,0 bis 0,7 Knoten Fahrt.

            Endlich in der dritten Nacht änderte sich der Wind und er kam jetzt aus Nordwest, also Mistral oder Maestrale. Er wurde so stark, dass ich bis zu sieben Knoten Fahrt machte. Am Vormittag des 1. Septembers nahm der Wind ab und ich war froh, die Insel Zakynthos noch vor Sonnenuntergang erreichen zu können. In der Bucht Porto Roma ging ich schlussendlich vor Anker auf sieben Meter Wasser. Die Nacht war sehr ruhig und ich konnte wieder einmal eine Nacht durchschlafen.

            Am Morgen des zweiten September fuhr ich in den Hafen von Zakynthos und legte „römisch-katholisch“ an der Quaimauer an, was für einen Einhandsegler nicht so leicht ist. Ein Einheimischer, der Diesel aus einem Tankwagen verkauft, hat meine Achterleinen belegt. Das Manöver ist gelungen und ich bin etwa 1,5 Meter von der Quaimauer weg, so dass meine Aries nicht beschädigt werden kann.

 

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