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Meine
Weltumsegelung
Architekt Dick Koopmans Der letzteTeil meiner Weltumsegelung Die erste Zeit in Griechenland Von Sívota nach Preveza und Vonitsa Über die Insel Meganisi in den Amvakikos Kolpos Mit einem Besuch in Delfi |
Der letzte Törn meiner Weltumsegelung
Die Stadt war mit einer Wehrmauer umgeben und man findet heute noch drei Tore, die noch nicht zerstört wurden. Kirchen in Barock habe ich besichtigt und das heutige Gemeindezentrum war einmal das Collegio, das heiss dass es einmal das Gymnasium war, das in den Händen der Jesuiten war. Im Innern ist ein sehr schöner Kreuzgang mit einem fast quadratischen Platz. Das Kastell der Familie Luna ist stark zerstört und heute ist es eine Touristenattraktion, für die man bezahlen muss. Das habe ich aber nicht getan, habe ich doch schon genügend zerstörte Burgen gesehen.
Am 29. August bin ich weitergesegelt, wie immer in Südsizilien mit dem Motor, da wieder einmal kein segelbarer Wind war. Ich wollte Siracusa besuchen, dort, wo Aristoteles von einem römischen Legionär erschlagen wurde. Sehr viele griechische Monumente findet man dort und diese wollte ich eigentlich besuchen. Ungefähr 20 Meilen vor Siracusa kam endlich der gewünschte Südwestwind auf und ich änderte meine Pläne. Griechenland war nun mein Ziel, da ich das ursprünglich gesteckte Ziel mit diesem Wind nicht erreichen konnte. Ich änderte meinen Kurs und konnte den Peloponnes anliegen. In der Nacht flaute der Wind so stark ab, dass ich das Schiff einfach treiben liess mit etwa 1,0 bis 0,7 Knoten Fahrt. Endlich in der dritten Nacht änderte sich der Wind und er kam jetzt aus Nordwest, also Mistral oder Maestrale. Er wurde so stark, dass ich bis zu sieben Knoten Fahrt machte. Am Vormittag des 1. Septembers nahm der Wind ab und ich war froh, die Insel Zakynthos noch vor Sonnenuntergang erreichen zu können. In der Bucht Porto Roma ging ich schlussendlich vor Anker auf sieben Meter Wasser. Die Nacht war sehr ruhig und ich konnte wieder einmal eine Nacht durchschlafen. Am Morgen des zweiten September fuhr ich in den Hafen von Zakynthos und legte „römisch-katholisch“ an der Quaimauer an, was für einen Einhandsegler nicht so leicht ist. Ein Einheimischer, der Diesel aus einem Tankwagen verkauft, hat meine Achterleinen belegt. Das Manöver ist gelungen und ich bin etwa 1,5 Meter von der Quaimauer weg, so dass meine Aries nicht beschädigt werden kann.
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