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Von Zypern durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket Durch die Malakka- Strasse ins Süd- chinesische Meer in die Philippinen Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland Sechster Teil: Von Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland Siebenter Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien Von Ushuaia über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar Von Gibraltar zu den Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland Anhang: Mitsegelmöglichkeiten und Bedingungen |
Von Ponta Delgada über das Kap Vicente nach Gibraltar So, jetzt ist es soweit, am 8. Juli, einem Mittwoch, haben wir um sechs Uhr abends die Marina von Ponta Delgada verlassen und motorten der Insel entlang bis ans ende, wo wir endlich Segel setzen konnten. Der zweite und dritte Tag brachten uns unter Segel gute Etmale von 141 und 148 Seemeilen. Am 12. Juli nahm der Wind ab und für zwei Tage erreichten wir einmal 111 und 114 Meilen.
Andern Tags segelten wir mit gutem Wind weiter und erreichten am Abend Villamoura, einer Schicki Micky Marina und Ferienort, wo es uns überhaupt nicht gefiel. Alles neue Häuser in einem würfelartigen Stil, der unpersönlich ist. Der Marina entlang ein Restaurant oder eine Bar nach der anderen. Indische, thailändische und amerikanische Lokale findest du hier, aufgereiht wie auf einer Schnur.
Guten Wind hatten wir die ganze Nacht und das Schiff lief ständig aus dem Ruder, weil wir nicht gerefft hatten. Die Geschwindigkeit lag zwischen 6,5 und 8 Knoten. Am Morgen flaute es ein bisschen ab und gegen Mittag liefen wir in die Marina Puerto America ein, die im Besitz des Yachtklubs ist. Nach einem schnellen Mittagessen, gingen wir in die Stadt und machten einen Rundgang durch das historische Zentrum, praktisch dem Meer entlang. Wir sahen die Iglesia del Carmen, das Theater und waren am Balneario de la Palma, wo Hunderte von Menschen sich im Sand und im Meerwasser ergötzen. Weiter ging es durch einen Teil der Stadt zur Plaza de la Catedral, einem monströsen Bauwerk in diversen Stilen von Barock zu Klassizismus. Gleich daneben liegt die Iglesia Santa Cruz, die alte Kathedrale in einem schlichten romanischen Stil, der mir besser gefallen hat. Den Rückweg machten wir über den Markt, der geschlossen ist und renoviert wird. Dahinter liegt gleich ein Supermarkt, wo wir einiges eingekauft haben. Quer durch die Stadt landeten wir bei der Iglesia Convento de San Francisco, auch hier wurden Hochzeiten gefeiert wie bei den vorhergehenden. Dort auf dem Franziskusplatz haben wir unser Abendessen eingenommen – Pieter ass Fleisch und ich bekam eine Seezunge.
Als wir parallel zur Verkehrstrennung in der Strasse von Gibraltar liefen, war es richtig gespenstig: „Huuuu, huuuu“ tönte es aus dem Nebel. Es waren Frachter, die auf den Atlantik zu liefen. Da wir ausserhalb waren, hat uns das Tuten nicht stark gestört, wussten wir doch, dass die Berufsschiffahrt im Trennungsgebiet lief. Als die Sonne stark genug war, hob sich der Nebel und wir hatten wieder freie Sicht. Um ein Uhr sind wir in Gibraltar eingelaufen. Nach drei verschiedenen Anlegemanövern konnte uns endlich ein Zöllner sagen, dass das Einklarieren durch die Marina passiert, also, noch einmal ein Manöver an einem Platz zwischen anderen Seglern.
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