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Von Zypern durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket Durch die Malakka- Strasse ins Süd- chinesische Meer in die Philippinen Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland Sechster Teil: Von Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland Siebenter Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien Von Ushuaia über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar Von Gibraltar zu den Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland Anhang: Mitsegelmöglichkeiten und Bedingungen | Von Horta, Faial, auf die anderen Inseln der Azoren
Von Flamengos bin ich die drei Kilometer nach Horta zurückgelaufen und hatte anschliessend für zwei Tage Muskelkater. Da man auf Überfahrten mit den Beinen nicht viel tut, ist dies die Folge. Mit den Amerikanern habe ich eine Inselrundfahrt gemacht. Wir waren zu sechst im Bus – drei Amerikaner und drei Schweizer.
Wir fuhren vorbei an Capelo bis zum Leuchtturm, bei dem das Angebaute Gebäude bis zur Hälfte in der Asche des Cabeço de Fonte versunken ist – der Leuchtturm ist aber wieder im Betrieb. Der Ausbruch dieses Vulkans datiert von 1957, scheint aber jetzt erloschen zu sein. Bewuchs findet man dort noch keinen, ausser hie und da ein Büschel Gras. Dort wurde ein Informationszentrum erbaut. Jetzt ging es an die Nordküste und über Naturstrassen hinauf zur Caldeira des Cabeço Gordo. Dies ist ein dreihundert Meter tiefer Vulkankrater mit einem Durchmesser von etwa siebenhundert Metern. Es ist ein Naturschutzgebiet. Es ging nun nach unten und weiter der Nordküste entlang an die Ostküste zur Ponta da Espalamaca mit einem schönen Blick auf Horta.
Am 15. Juni habe ich die Aries (Windpilot) demontiert und das Gebrochene Teil mit Petroleum gewaschen, damit ich es an Jean-Pierre geben konnte. Er hat mir den Teil geschweisst und am Samstag, den 20. hat er es zurückgebracht. Am Sonntag machte ich die Montage, soweit ich konnte, denn ein Stück war noch bei Jean-Pierre, um es gängig zu machen. Dazu fehlten mir die Werkzeuge.
Bei einem Spaziergang stand ich auf einmal einem Mann gegenüber, den ich eigentlich kennen sollte. Als er mir seinen Namen gesagt hat, machte es bei mir Klick und ich wusste wieder, wo ich ihn gesehen habe. Wolfgang und Doris, zwei Wiener, habe ich vor drei Jahren in Neuseeland getroffen und bei meiner Überfahrt nach Chile hat Wolfgang für mich zwei dreimal Relais am Kurzwellenradio gemacht. Sie kamen jetzt von Südafrika in die Azoren.
Als erstes haben wir zu fuss die Stadt Velas, auf der Insel São Jorge erforscht. In Velas, haben Pieter und ich ein Auto gemietet und sind über die Insel gefahren. Dort, wo die Strasse über die Gebirgskette auf die Nordseite der Insel führt, in der Baía de Morgos, sind eindrückliche Vulkanfelsformationen im Atlantik. Die Insel São Jorge ist bekannt für den Käse, der hier produziert wird – ergo, hat es überall viele Kühe. Die Strasse führte durch viele kleine Dörfer, die alle von der Käseproduktion leben.
Zurück auf der Hauptstrasse fuhren wir durch Norte Grande und Norte Pequenio, wieder zurück auf die Südseite und weiter gegen Osten bis zum Ende, wo das Dorf Toro liegt. Wir sind eine mörderische Strasse hinunter gefahren bis dorthin, wo die Fischer ihre Schiffchen aus dem Wasser holen. Da die Küste steil abfällt, fanden wir dort eine Felswand mit verschiedenfarbigen Vulkanschichten, von rot über violett bis schwarz. Vorher aber, sind wir hinuntergefahren zur Fajã dos Cubres, die entstanden ist, durch ein Erdbeben um 1757. Ein Teil des Berges ist abgerutscht und ist im Atlantik gelandet. Es hat sich einflaches Delta gebildet mit einem Brackwassersee und fruchtbarem Land. Ein kleines Dorf ist dort entstanden, das von der Landwirtschaft lebt. Auch eine Windmühle wurde dort gebaut, die aber jetzt nur mehr aus einem etwa zwei Meter hohen Lagerraum besteht.
Dies ist eine schöne Stadt, wo der König von Portugal vor den Spaniern Zuflucht gefunden hat. Es wurde hier eine riesige Verteidigungsanlage gebaut, die von den Gegnern nie eingenommen wurde. Wir haben am tag darauf die Stadt besichtigt, die wirklich schöne Paläste und Häuser besitzt, nicht zu vergessen sind die vielen Kirchen.
Gegen Mittag legten wir in der Marina von Ponte Delgada an, nachdem wir doch die halbe Nacht und am Vormittag segeln konnten. Hier ist eine zweigeteilte Marina gebaut worden und man muss in der kleineren wieder alle Formalitäten machen, Zoll, Immigration, Hafenmeister und Marinaoffice. Gleich für die angegebene Zeit musste man bezahlen, auch für die Dusche 1,10 Euro. Am Samstag morgen begannen wir die Inselrundfahrt mit dem gemieteten Auto und erforschten die Osthälfte der Insel mit zwei Vulkanseen. Die Ausfahrt aus Ponta Delgada ist schlecht signalisiert und wir hatten Mühe, die Strasse zu finden. Der Südküste entlang fuhren wir bis Ribeira Seca, wo die Strasse uns in die Berge führte bis zum Lagoa das Furnas. Am Nordende befindet sich eine Zone mit Vulkantätigkeit. Hier blubbert es in einem Schlammbassin und daneben findest du ein Becken in Steinen mit heissem Wasser, das aus dem Boden austritt. Aus anderen Stellen treten heisse Gase aus, die nach Schwefel riechen, die ich leider nach meinem Unfall nicht mehr riechen kann. Hier kann man auch auf austretenden heissen Dämpfen sein Essen kochen. Wir haben Einheimische gesehen, die einen grossen Topf hingetragen haben.
Nach einer langen Fahrt erreichten wir endlich so gegen drei Uhr Ribeira Grande, wo wir etwas bestellen konnten. Pieter bekam sein Fleisch und ich erhielt Sardinen. Diese Gerichte füllten schlussendlich unsere leeren Mägen und wir konnten weiter gehen. Aber Oho! Den Weg aus dem Ort zu finden war nicht so leicht, wir fuhren im Kreis. Ein einheimischer, der kein englisch sprach, stieg bei uns ins Auto und zeigte, wo es aus dem Ort hinaus ging. Beim Poço de Cavalo, dort ist ein Dampf-Kraftwerk mit Dampf aus der Erde, stieg er aus, er war zuhause und wir fuhren weiter den Berg hinauf. Bei der Caldeirha Velha wird der Dampf gefasst und einen teil bereits dort in Elektrizität umgewandelt, der Rest wird nach unten geleitet. In Kehren ging’s den Berg hinauf bis zum Aussichtspunkt Barrosa mit einem sehr schönen Blick auf den Kratersee Lagoa do Fogo. Nun, wir waren rechtschaffen Müde, fuhren gegen Nordwesten zurück über Santa Barbara auf die Autostrasse nach Ponta Delgada. Da wir spät zu unserem Mittagessen kamen, gab es nur eine Quicksoupe und einen Salat ohne Brot, da wir nur noch wenig hatten. Nun ab ins Bett und die Erholung für den nächsten Tag zu tanken. Das Wetter war an diesem Samstag nicht besonders schön, blieb es doch den ganzen Tag bewölkt.
elung der Berge und der weissen Wolken im absolut ruhigen Wasser. Steil den Berg hinunter an die Westküste führte uns nun der Weg nach dem Ort Mosteiros. Dort ist der Atlantik nahe an der Küste mit vielen Riffen und Felsen gepflastert. Im Dorf wären zwei Windmühlen, keine ist mehr mit Windrad und die einte ist als Ruine zu sehen ohne Dach. Wir folgten der Kurven reichen Strasse im Norden der Insel und besuchten den Ort Rabo de Peixe, das einen Fischereihafen besitzt, wo die Fischerboote aus dem Wasser gezogen werden. Zurück führte uns die Autostrasse nach Ponta Delgada, wo wir das Auto wieder zurückgaben. Als Resumé kann man sagen, dass rein vom Wetter her, der zweite Tag bedeutend schöner war und die Fotos alle schöner wurden. Sonne darf bei guten Fotos nicht fehlen! Wir besuchten noch die Bar im Hafen, wo man über Wifi ins Internet kann und haben uns die Wettersituation angeschaut. Unser Beschluss: erst am Mittwoch weiter nach Gibraltar zu segeln.
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