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Von Zypern durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket Durch die Malakka- Strasse ins Süd- chinesische Meer in die Philippinen Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland Sechster Teil: Von Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland Siebenter Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien Von Ushuaia über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar Von Gibraltar zu den Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland Anhang: Mitsegelmöglichkeiten und Bedingungen |
Von Antigua nach Saint Martin und zurück nach Antigua
Als Monika da war, kauften wir Gemüse und Früchte ein und besuchten die Stadt Saint John’s. den Tag darnach, den 7. April, segelten wir nur mit dem grossen Klüver los und liefen am Abend n der Little Bay ein. Nachdem ich einklariert hatte, fuhren wir zusammen mit Kanadiern in einem Taxi über die Insel, soweit sie noch befahrbar ist. Durch die Vulkanausbrüche seit 1997 ist das Südende der Insel nicht mehr betretbar und die Hauptstadt Plymouth ist total zerstört. Da es die ganze Nacht geregnet hat und noch weiter regnen wollte, haben wir leider nicht viel vom Vulkan gesehen. Im Vulkanobservatorium haben wir einen Film angeschaut. Der Taxifahrer brachte uns auf den Garibaldi Hill auf schlechten Strassen, von wo wir auf die Ruinen der ehemaligen Hauptstadt sehen konnten. Die Überquerung des Vulkanstromes bei der Old Road Bay war nicht sehr einfach. Am 11., einem Samstag segelten wir los und haben Nevis angelaufen. Am Sonntag, Ostern, konnte ich einklarieren und habe einen Bordpass für eine Woche auch für Saint Kitts (St. Christopher) bekommen. Auch am Montag war hier Feiertag und ich habe gerade Brot bekommen, ansonsten war alles zu. Mit dem Motor fuhren wir die sieben Meilen zur Insel Saint Kitts und haben in der White House Bay geankert. Dort hat es im Inselinneren drei flache Salzwasserseen, wobei der eine und grösste gleich bei der Bucht liegt. Wir blieben auch den nächsten Tag in der Bucht und am Mittwoch fuhren wir die vier Meilen mit dem Motor nach Basseterre. Nach der Ankunft und dem Einwassern des Beibootes ging’s gleich an Land. Der Teil von Basseterre, der am Wasser liegt, ist komplett neu gebaut worden, damit die Gäste der Kreuzfahrer gleich einkaufen können und keine ärmlichen Häuser zu Gesicht bekommen. Wir trennten uns, ich nahm den Bus und besuchte das Brimston Hill Forteresse, das im UNESCO Heritage aufgenommen wurde. Am Fusse des steilen Hügels angekommen, musste ich einem schmalen Pfad folgen, der mich zum Eingang führte. 1690 wurden die ersten Kanonen hinauf transportiert und während hundert Jahren ausgebaut. 1782 wurde das Fort von 8'000 Franzosen belagert und gegen 1'000 britische Verteidiger angegriffen. Nach einem Monat Belagerung nahmen sie es ein.
Im Supermarkt bekamen wir nicht viel – Früchte und Gemüse waren kaum vorhanden und sonst war auch nicht viel erhältlich. Am Tag darauf segelten wir weiter und haben Statia (St. Eustatius) besucht, das einmal holländisch gewesen ist. Dies ist die ärmste Insel, die ich in der Karibik besucht habe. Der Ort, Oranje Baai, liegt auf dem dreissig Meter hohen Abbruch der Vulkanerde. Der Teil, der einmal unten am Sandstrand gebaut wurde, ist fast komplett durch Hurrycanes zerstört worden.
Wir haben am Abend das Schiff noch für den Törn nach Sint Maartin
vorbereitet und sind am Morgen früh des 17. April abgesegelt und haben die
Simpson Bay angelaufen. Das erste Mal auf diesem Törn von Antigua aus, haben
wir auch das Grosssegel gesetzt. Gegen zwei Uhr haben wir mit elektrischen
Problemen an der Ankerwinsch geankert. Nach dem Einklarieren, so gegen drei Uhr
fuhren wir noch die vier Meilen gegen den Wind in den Hafen von Philipsburg.
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