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Zweiter
Teil:
Von Zypern
durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket
Dritter
Teil:
Durch die Malakka-
Strasse ins Süd-
chinesische Meer in die
Philippinen
Vierter
Teil:
Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien
Fünfter
Teil:
Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland
Sechster Teil:
Von
Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland
Siebenter
Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien
Achter
Teil:
Von Ushuaia
über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen
Neunter
Teil:
Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach
Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar
Zehnter
Teil:
Von Gibraltar zu den
Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland
Anhang: Mitsegelmöglichkeiten
und Bedingungen
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Von
Niuatoputapu nach Neiafu in der Vava'u-Gruppe des Königreiches Tonga
Am Mittwich, den 2. August kamen Helmut und Peter mit dem Beiboot
angebraust und brachten mir einen Fisch, sie hatten viele, die sie mit dem Netz
gefangen hatten. Ich glaube, er gehört in die Gattung der Seehechte – auf
französisch Mulet. Der Fisch hatte grosse Schuppen und es war recht mühsam
diese zu entfernen. Ich schnitt den Fisch nach dem Ausnehmen in Stücke und habe
sie mit dem letzten Mehl, das ich noch hatte, bestäubt und in Öl gebraten.
Dazu gab es Brot und das war mein Mittagessen. Gleichviele Stücke habe ich
schon bereits gebraten auf die Seite gelegt, es gibt sie Morgen Mittag.
Am Abend waren Peter und ich auf der Panta Rhei eingeladen. Helmut hat
zuerst rohen Fisch mit Lime-Saft und Kokosnussmilch gemacht und anschliessend
einen Salat aus Brotfrucht. Dazu gab es gebratene Makrele und panierte Fischstücke.
Die Kruste war schön knusprig. Peter brachte einen Liter Wein mit und
anschliessend tranken wir noch selbst gemachtes Ingwerbier. Im gesamten war es
ein gelungener Abend.
Mit Winfried habe ich per Amateurradio kontakt und er macht das Wetter für
viele Segler hier in der Region. Er hat mir gesagt, dass ich am 7. August mit
Nordostwind zu rechnen habe, was für mich sehr günstig ist, die
Vava’u-Gruppe zu erreichen. Am Freitag bin ich nach Hihifo marschiert und habe
ausklariert. Anschliessend bin ich in den Laden gegangen und habe fünf Kilo
Mehl gekauft und in der Bäckerei vier Brote geholt, eins für Peter und eins für
Cornelius und Helmut. Der Bäcker gab mir noch eine Brotfrucht mit, die ich am
Abend gleich gekocht habe.
Es ist Zeit, dass ich hier wegkomme, gestern und heute ist je eine Yacht
angekommen. Jetzt sind drei Amerikaner hier vor Anker. Am Sonntag habe ich das
Schiff seeklar gemacht, Beiboot an Deck genommen, geputzt und wieder
festgelascht. Den Aussenborder hinten an die Reling gehängt, die Aries
angeschlossen und die Segelpersenning weggenommen. Auch die SSB-Antenne kam
wieder weg.
Um halb acht Uhr des siebenten August machte ich bereits vor Anker zwei
Reffs ins Grosssegel, denn der Wind in Landnähe war schon recht stark. Der
Anker wurde geborgen und ich fuhr mit dem Motor aus der Lagune. Draussen,
praktisch noch im Lee des Atolls lief ich schon allein mit dem Gross sechs
Knoten.
In Richtung des Korallengürtels sah ich auf einmal etwas in der Luft wie
ein kleiner Nebel. Näher hingeschaut, sah ich dann, dass es sich um zwei Wale
handelte, von denen ich jedoch nur den Rücken sah. Ein bisschen später waren
erneut drei Wale genau voraus, die aber auf das Korallenriff zu hielten. Dabei
sah ich ein Walkind, nicht länger als zwei Meter komplett aus dem Wasser
springen. Leider konnte ich nicht ausmachen, um welche Art der Wale es sich
handelte. Hier in Neiafu sagten sie mir, dass es sich um Buckelwale handle.
Als ich dann anlufen konnte, setzte ich den Klüver. Nur lange blieb er
nicht oben, war doch der Wind immer noch in Abdeckung zu stark. Ich setzte also
die Fock und barg den Klüver wieder.
Kaum war ich aus der Abdeckung heraus und auf dem richtigen Kurs, nahm
der Wind und vorallem der Seegang zu, es blies mit guten sechs Bf. Der Seegang
lag zwischen drei und vier Metern und viele Wellen schlugen über Deck. Diese
Windstärke hielt an bis gegen vier Uhr am Nachmittag, dann flaute es auf vier
Bf. ab. In der Nacht nahm der Seegang dann auch auf etwa zwei ein halb Meter ab
und das Überkommen der Wellen hörte fast auf.
Am Morgen war ich noch an die viezig Seemeilen von der Insel weg, sah sie
aber noch nicht. Nach den Berechnungen sollte ich etwa um drei Uhr den Punkt
erreicht haben, wo die tiefe verschlungene Bucht nach Neiafu anfing. Das erst Stück
konnte ich noch segeln, dann hatte ich aber den Wind genau auf die Nase und ich
habe die Segel geborgen. Um Fünf Uhr habe ich dann vor dem Ort auf sechs Meter
geankert.
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