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Zweiter
Teil:
Von Zypern
durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket
Dritter
Teil:
Durch die Malakka-
Strasse ins Süd-
chinesische Meer in die
Philippinen
Vierter
Teil:
Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien
Fünfter
Teil:
Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland
Sechster Teil:
Von
Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland
Siebenter
Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien
Achter
Teil:
Von Ushuaia
über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen
Neunter
Teil:
Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach
Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar
Zehnter
Teil:
Von Gibraltar zu den
Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland
Anhang: Mitsegelmöglichkeiten
und Bedingungen
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Von
Mooloolaba nach Brisbane, die Hauptstadt von
Queensland
Mooloolaba ist eine Stadt der Pansionäre und der Pendler, die jeden Tag
die hundert Kilometer auf sich nehmen, um in Brisbane und Umgebung zu arbeiten.
Entsprechend ist der Morgen- und Abendverkehr. Die Stadt ist von Kanälen
durchzogen, an denen jedes Haus sein Schwimmdock hat. Oft steht dort irgend ein
Boot, einige sind aber noch leer.
Eine Woche lang bin ich, meist des Abends, zu Val und Greg gegangen, wo
ich auch in ihrem Gästezimmer geschlafen habe. Es war eine gemütliche Zeit,
verbunden mit Gesprächen rund um die Welt, da sie viele Länder bereist haben.
Greg war am Ende des Krieges als 18-jähriger bei der Besatzungsmacht in Japan
und wurde nach einem Jahr wieder nach hause gelassen. Auch er hatte früher eine
Segelyacht, die er aber verkauft hat. In der Zwischenzeit ist er 76 Jahre alt
geworden, val ist zwei Jahre jünger, sind aber beide noch sehr gut beieinander.
Sie sind beide sehr aktiv, Val geht zu ihren Freundinnen Karten spielen, Greg
geht zweimal die Woche zum Bowling, eine Art von Petang.

Am Freitag morgen, als ich von Greg zurück gekommen bin, fand ich mein
Boot an einem Schwimmsteg festgemacht. In der Nacht ist starker Südwind
aufgekommen und mein Anker hat in dem weichen Schlamm trotz langer Kette nicht
gehalten. Der Besitzer des Steges hat mein Schiff mit den Schoten festgemacht
und gab mir die Erlaubnis, bis zum nächsten Morgen am Steg zu bleiben. Es war
von ihm sehr freundlich, mein Schiff am Steg zu belegen, ich dankte ihm
herzlich.
Am Samstag morgen ging es los, durch die Kanäle auf den Fluss und dann
aufs offene Meer hinaus. Ich stzte die Segel und flott ging es in Richtung
Morton Island, wo ich vor einem Hotelkomplex ankern wollte. Der Wind war vorest
aus Südsüdwest und nahm ständig zu. Ich hoffte, dass er auf Südost drehen würde,
es war aber nicht der Fall, er drehte nur auf Süd. Bald hatte ich einen hohen
Seegang und nach etwa dreiviertel der Strecke drehte ich um. Ich segelte zurück
nach Mooloolaba, weil ich dort in der Bucht bei Südwind nicht ankern konnte.
Am Sonntag machte ich verschiedene Arbeiten, wie Ölwechsel und
Reinigungsarbeiten und führte meine Homepage bis Mooloolaba nach.ich brannte
eine CD, die ich jetzt meinem Provider schicken kann.
Am Montag nahm ich den Weg nach Morton Island noch einmal in angriff, musste
aber die ganze Strecke motoren, da ich nur einen schwachen Wind aus Norwest
hatte. Vierzig Meilen waren zu bewältigen und ich erreichte die Bucht erst nach
Sonnenuntergang. Hier war es sehr tief und ich musste über viezig Meter Kette
stecken.
Am Dienstag war es mit dem Wind nicht besser, also wieder mit dem Motor
auf Brisbane zu. Von Fisher Island an der Mündung des Flusses – sie hat
nichts mehr mit Fischen zu tun – ist es noch ein weiter Weg den Fluss hinauf
bis zum Botanischen Garten, wo ich ankern wollte. Unterwegs fährt man unter
zwei Brücken und einer Hochspannungsleitung hindurch, bei der zweiten Brücke
zeigt sich das Zentrum des Stadt mit seinen Hochhäusern. Zwischen Pfählen war
aber ein Platz frei und ich legte mich mit Hilfe eines anderen Seglers da hin.
Er machte mir vorne und hinten die Leinen am Pfahl fest. Nachdem ich mein
Beiboot gewassert hatte, brachte ich je eine zweite Leine aus.
Nicht weit vom Botanischen Garten, gleich anschliessend, sind einige Bürohochhäuser,
meist aus Beton und Glas. Eines ist eben im Bau, das achtundfünfzigste
Stockwerk ist fertig und es geht noch weiter.
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