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Zweiter
Teil:
Von Zypern
durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket
Dritter
Teil:
Durch die Malakka-
Strasse ins Süd-
chinesische Meer in die
Philippinen
Vierter
Teil:
Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien
Fünfter
Teil:
Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland
Sechster Teil:
Von
Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland
Siebenter
Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien
Achter
Teil:
Von Ushuaia
über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen
Neunter
Teil:
Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach
Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar
Zehnter
Teil:
Von Gibraltar zu den
Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland
Anhang: Mitsegelmöglichkeiten
und Bedingungen
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Manila
und die Fahrt nach Puerto Galera
Nach Manila bin ich nur zum Einklarieren gegangen. Die Stadt bietet nicht viel,
ausser den beiden spanischen Forts gibt es nicht viel zu sehen. Die alten
barocken Paläste der Spanier sind alle am Zerfallen oder sind bereits
abgerissen. Sie haben riesigen Hochhäusern Platz gemacht. Chaotisch ist der
Verkehr. Ich habe in noch keiner Stadt, nicht mal in Athen, eine solche
Blechlawine gesehen. Tag und Nacht brausen die Autos und die Busse durch die
Stadt, natürlich mit der entsprechenden Verschmutzung, Katalysatoren sind
unbekannt.
Andererseits
leben hier Arme und Reiche zusammen, die ärmsten halt auf der Strasse. Diese
haben irgend eine Karre, wo sie ihre Habseligkeiten drin haben. Einen habe ich
gesehen, der pflanzt einem Abwasserkanal entlang auf einem fünfzehn Zentimeter
breiten Streifen Gemüse. Seine Behausung ist ein Karren, den er mit einem
Regenschirm zudeckt. Auf der anderen Seite sind dann die Begüterten, die mit
Luxuskarossen herumfahren.
Scheinbar gibt es hier in Manila viel Kriminalität, ist doch die ganze
Stadt voller Polizisten und voller Privatschutzleute. Der Yacht Club allein beschäftigt
etwa sechs oder acht dieser Leute, mit Pistolen und Handschellen ausgerüstet.
Jedes bedeutende Gebäude und jedes grössere Hotel haben das gleiche
Sicherheitssystem. Es scheint auch viel Prostitution zu geben, wurden mir doch
mehrere male eindeutige Angebote gemacht.

Die
Einkaufszentren, in ganz Asien, nicht nur hier in Manila, sind riesig. Die, die
man bei uns findet, sind dagegen Kinderkram. Ob diese nun in Thailand, Singapur,
Sarawak, Saba oder in Manila sind, so grosse habe ich noch nicht gesehen mit
Hunderten von kleinen Läden bestückt. Sogar in den Durchgängen fürs Publikum
sind Verkaufsstände installiert.
Nach einer Woche Manila habe ich am 25. September den Yacht Club
verlassen und bin weiter in den Süden gesegelt. Mein Ziel war Puerto Galera auf
der Insel Mindoro. Aus der grossen Bucht von Manila musste ich mit dem Motor
hinausfahren, weil hier kein Wind war. Eimal aus der Bucht heraus, konnte ich
dann die Segel setzen. Ich glaube, dass es vor allem thermische Winde waren,
denn sie bliesen aus
West auf das Land zu. Nach 48 Meilen habe ich
mein Ziel für
den heutigen Tag erreicht, die Bucht Talin. Auf zehn Meter Wasser habe ich
geankert und eine ruhige Nacht verbracht.
Tags darauf
hatte ich am morgen früh wieder Thermik, dieses mal aber ablandig, da die Sonne
das Land noch nicht erwärmt hatte. Flott ging es dann ans Kap Santiago, wo dann
auch der Wind aufgehört hat und ich musste den Rest bis Puerto Galera mit dem
„eisernen Gustav“ zurücklegen. Da ich vom Yacht Club nach anrufen per Funk
keine Antwort erhielt, bin ich in der Bucht vorher vor Anker gegangen, nur ist
es hier sehr tief –14-15 Meter. Mit dieser Tiefe bin ich zwar nicht sehr glücklich,
werde aber heute schauen, dass ich an eine Mooring des Clubs komme.
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