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Zweiter
Teil:
Von Zypern
durch das Rote Meer und durch den Indischen Ozean nach Phuket
Dritter
Teil:
Durch die Malakka-
Strasse ins Süd-
chinesische Meer in die
Philippinen
Vierter
Teil:
Von den Philippinen durch die Sulu Sea nach Australien
Fünfter
Teil:
Von Sydney nach Neuseeland und Törns in Neuseeland
Sechster Teil:
Von
Neuseeland durch die Südpazifischen Inseln und zurück nach Neuseeland
Siebenter
Teil: Von Neuseeland nach Chile und nach Ushuaia in Patagonien
Achter
Teil:
Von Ushuaia
über Buenos Aires, Uruguai, Brasilien und Kuru nach Trinidad, Kleine Antillen
Neunter
Teil:
Von Trinidad durch die Kleinen Antillen, nach
Antigua, in die Bermudas, in die Azoren und nach Gibraltar
Zehnter
Teil:
Von Gibraltar zu den
Balearen, nach Sardinienund nach Sizilien und nach Griechenland
Anhang: Mitsegelmöglichkeiten
und Bedingungen
| | Anuradhapura
und Mihintalej
Nach
der Zerstörung der Burg in Sigiriya (500 nach Christus) wurde die Königsstadt
Anuradhapura gegründet. Natürlich sind die Ruinen in einem schlechteren
Zustand als in Polonaruwa, sie sind auch 600 Jahre älter. Die Stadt muss auch
sehr gross gewesen sein, nach
den heutigen Ruinen zu schliessen,
die noch lange nicht alle ausgegraben und renoviert sind. Bei vielen Gebäuden
weiss man aber auch nicht, zu welchem Zweck sie errichtet worden sind. Die nördlichste
Dagoba wird jetzt gerade vom Bewuchs befreit und renoviert.
Das Ruinengelände ist sehr weitläufig, am besten mietet man sich ein
Fahrrad, was ich auch gemacht habe. Alle Hotels vermieten welche. Auch hier
wurden drei künstlichen Seen errichtet, da der König den Reisbauern dann
Wasserzinsen abverlangen konnte, mit dem er dann seine Bauwerke finanzierte.
Am Tissa Wewa, einer der Stauseen befindet sich der königliche Garten
mit einem Badebecken und vielen Wasserleitungen zur Bewässerung des Gartens. Im
Norden davon kann man den Felsentempel besuchen. Auch hier sind einige
Wasserbecken vorhanden und der Tempel ist wieder in eine Felsengrotte hinein
gebaut. Wie damals vor 1500 Jahren erfreut sich dieser Tempel noch heute vieler
gläubiger Besucher.

Mihintale

Mihintale liegt etwa 30
km von Anuradhapura entfernt auf einem Felshügel und gilt als der Geburtsort
des Buddhismus in Sri Lanka. Ein Jünger Buddhas soll hier 275 vor Christus den
ersten Tempel gebaut haben. Zu sehen sind heute noch einige Ruinen, die aber
alle späteren Datums sind. Nach dem Stil zu urteilen, könnten sie aus der Zeit
von Anuradhapura stammen. Zwischen den obersten beiden Granitfelsen befindet
sich einKloster, das dreissig Mönche beherbergt. Steigt man von dort eine
steile Treppe hoch, erreicht man die Ambastala Dagoba, von der aus man einen schönen
Rundblick auf das umliegende Land hat und den Sonnenuntergang geniessen kann.
Von Anuradhapura aus fuhr ich
dann mit dem Zug, ein spezielles Erlebnis, zurück nach Galle. Errichtet wurde
die Eisenbahn von den Engländern um die Jahrhundertwende. Dem Rütteln und Schütteln nach wurde sehr wahrscheinlich seit damals nichts
mehr an den Schienen geändert. An verschiedenen Orten liegen gleich neben den
Geleisen umgestürzte und verrostete Güter- und Personenwagen. Manchmal hat man
wirklich das Gefühl, jetzt fliegen wir aus den Schienen.

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