-- MySQL dump 8.22 -- -- Host: localhost Database: weltreise --------------------------------------------------------- -- Server version 3.23.55-log -- -- Table structure for table 'bilder' -- CREATE TABLE bilder ( sid int(10) NOT NULL auto_increment, kdnr int(10) default NULL, id mediumint(8) default NULL, bild varchar(255) default NULL, bildname varchar(255) default NULL, bildxy varchar(255) default NULL, thumbnail varchar(255) default NULL, thumbnailname varchar(255) default NULL, thumbnailxy varchar(255) default NULL, bildtitel varchar(255) default NULL, text text, entscheiden varchar(255) default NULL, PRIMARY KEY (sid) ) TYPE=MyISAM; -- -- Dumping data for table 'bilder' -- -- -- Table structure for table 'daten' -- CREATE TABLE daten ( id mediumint(8) NOT NULL auto_increment, kdnr int(10) default NULL, datum date default NULL, letzteaend timestamp(8) NOT NULL, bild varchar(255) default NULL, bildname varchar(255) default NULL, bildxy varchar(255) default NULL, thumbnail varchar(255) default NULL, thumbnailname varchar(255) default NULL, thumbnailxy varchar(255) default NULL, thumbnaily varchar(255) default NULL, thumbname varchar(255) default NULL, gruppe varchar(255) default NULL, bildtitel varchar(255) default NULL, bildbeschreibung text, anzeigen varchar(255) default NULL, entscheiden varchar(255) default NULL, sid int(10) default NULL, zuordnung varchar(255) default NULL, preis varchar(255) default NULL, untergruppe varchar(255) default NULL, PRIMARY KEY (id) ) TYPE=MyISAM; -- -- Dumping data for table 'daten' -- INSERT INTO daten VALUES (16,4001,NULL,20030224,'','','','','','','',NULL,NULL,'','Einkaufsliste für Lebensmittel erstellen\r\n\r\nÄusserst wichtig scheint mir auch das Erstellen eines Menuplanes und einer Einkaufsliste, da ich dann durch Länder segle, wo nicht alles kaufen kann. Hinzu kommt noch das Problem der islamischen Länder, hier kann man weder Wein noch Rum oder Bier kaufen. Also, muss man dies in genügenden Mengen vorher besorgen.\r\nFolgende Gemüse eignen sich besonders: Tomaten in drei Reifegraden, Karotten, Weisskohl am Strunk aufgefädelt und ohne dass sie sich berühren aufgehängt, Paprikas auch aufgehängt, Zucchini, Auberginen, Kartoffeln, Sellerie und Kürbis. Zum Teil sind diese Gemüse bis vier Wochen haltbar, nur nicht vergessen: jeden Tag kontrollieren ob angefaulte Ware darunter ist und die gleich verbrauchen. Nicht vergessen werden dürfen die Zwiebeln und der Knoblauch. Pro Mannschaftsmitglied und pro Tag sollte mindestens eine Zwiebel und drei Knoblauchzehen in den Mahlzeiten integriert werden, möglichst in rohem Zustand, weil da die desinfizierende und Immunsystem stärkende Wirkung am grössten ist.\r\nEin grosser Ernährungsfaktor sind Eier. Nicht nur dass sie billig sind, sie sind auch vielseitig einsetzbar. Vom Frühstücksei bis zu einem Kuchen liegt alles drin und sie spenden Eiweiss und Vitamin D. Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Eier nicht gekühlt wurden und dass sie frisch sind. Sie werden dann vor dem Verstauen mit Öl eingeschmiert, damit sie weniger Sauerstoffaustausch haben. \r\nWenn man durch das Rote Meer segelt, sind frische Früchte und Gemüse nur schwer aufzutreiben, sind doch die Küstenregionen nur schwach besiedelt. Gerade an drei bis vier Orten kann man mit einem Markt rechnen, wo man halt kaufen muss, was gerade angeboten wird. Wichtig sind auch Früchte, besonders Äpfel, Orangen, Pampelmusen und Zitronen, jedes Crewmitglied bekommt pro Tag einen Apfel und eine Zitrusfrucht. Bananen dürfen nicht zu viele eingekauft werden, weil sie dann alle auf einmal reif sind und du isst dann eine Zeitlang nur Bananen.\r\nIndem ich an Bord von Samen Sprossen ziehe, die dann als Salat roh gegessen werden, kann ich das Vitaminmanko etwas ausgleichen. Dazu eignen sich Gersten- und Weizenkörner, Linsen, Mungobohnen, Radieschen, Senfsamen und Rettichsamen. Hingegen Alfaalfa und Kresse haben sich nicht bewährt, da sie schnell verfaulen. Sind wir dann in tropischen Ländern wie Indien, Thailand, Malaysia und Indonesien werden Frischprodukte in Mengen auf den örtlichen Märkten angeboten. \r\nIm Roten Meer und auf Überfahrten werde ich auch fischen, um den Speisezettel aufzubessern. In Inselnähe muss jedoch darauf verzichtet werden, da gewisse Fische ein Gift enthalten, das beim Menschen Siguatera auslöst. Es ist dies ein Nervengift, das durch Algen in die Fische gelangt und Lähmungen sowie hohes Fieber verursacht. Das Rückenmark kann dadurch stark geschädigt werden und die Krankheit kann nach Jahren wieder ausbrechen.\r\n\r\n','ja','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (15,4001,NULL,20030624,'/images/40372003Jun24154113.jpg','40372003Jun24154113.jpg','width=\"250\" height=\"217\"','/images/thumb40372003Jun24154113.jpg','thumb40372003Jun24154113.jpg','width=\"100\" height=\"87\"','',NULL,NULL,'Malaria-Mücke','Gesundheitsvorsorge\r\nWenn man die Tropen ausserhalb der Touristensphären besucht, sind gewisse Vorkehrungen zu treffen. Der Segler ist verschiedenen Krankheiten ausgesetzt, die zum Teil mit Impfungen zu umgehen sind.\r\nAndere sind mit einer strikten Einhaltung von Hygienemassnamen abzuwenden. Das beginnt mit Früchten und Gemüse, das nur geschält oder gekocht gegessen wird bis zum Baden in Süsswasser. Eine Regel muss man unbedingt einhalten: nichts essen und trinken, was nicht vorher gekocht oder gebacken wird. Dies gilt auch für Wasser oder es ist mit Sicherheit Mineralwasser in der Originalverpackung und ungeöffnet. \r\nWill man im Süsswasser baden, muss man sich immer vergewissern, ob sich oberhalb der Badestelle ein Dorf, Wasch- oder Badeplatz der einheimischen Bevölkerung befindet. Hier kann man sich die Bilharziose holen, die durch Schistosoma (Pärchenegel) verursacht wird. Die Larven dringen durch die Haut ein und wandern über die Venen und die Lymphgefässe in die Leber und entwickeln sich zu diesen Parasiten. Badet man nur im Salzwasser, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Es gibt drei Arten dieser Parasiten.\r\nVon den Tropeninstituten werden folgende Impfungen vorgeschlagen: Gelbfieber, Hepatitis A und B, Tollwut und die kombinierte Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Polio. Gegen Tollwut muss nur geimpft werden, wenn man über längere Zeit das Landesinnere von Indien besucht.\r\nEine Bedrohung stellt auch die Malaria und das Dengue-Fieber dar. Bei der Malaria handelt es sich um Parasiten, die von der Anopheles-Mücke übertragen werden. Diese Mücke sticht bei Dämmerung und in der Nacht. Die Malaria tropicana kann tödlich ausgehen, besonders wenn die sogenannte Gehirnmalaria eintritt. Das Dengue-Fieber wird durch die Aedes-Mücke übertragen, die tags über sticht und es handelt sich um einen Virus. Im Internet gibt es ausführliche Literatur über beide Krankheiten.\r\nDer beste Schutz ist, sich nicht stechen zu lassen. Dazu gibt es einige Massnahmen: lange Hosen und Hemden mit langen Ärmeln tragen, Knöcheldeckende Strümpfe oder Socken tragen, Moskitonetze verwenden, sich die unbedeckten Körperteile mit guten Insekten abweisenden Mitteln einschmieren, wobei Salben und Milch besser sind als Aerosol.\r\n\r\n','ja','beibehalten',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (14,4001,NULL,20030218,'/images/40372003Feb18191425.jpg','40372003Feb18191425.jpg','width=\"250\" height=\"157\"','/images/thumb40372003Feb18191425.jpg','thumb40372003Feb18191425.jpg','width=\"100\" height=\"63\"','',NULL,NULL,'So viele Bücher!','Vorbereitung zur Weltumsegelung\r\n\r\nBesorgen der Handbücher und Karten\r\nWelch Stapel! Von Europa bis in den Pazifik haben sich bei mir die Handbücher angesammelt. Was jetzt noch fehlt sind die Gezeitentafeln, die Stromatlanten, der Nautical Almanach, die Leuchtfeuerverzeichnisse, die Frequenzbücher für die Küstenfunkstellen und natürlich die Karten. All dies wird in nächster Zeit ausgesucht und bei Bellingham Chart Printers bestellt.\r\nEin grosser Ausgabenposten sind die Seekarten, kostet doch jedes Seekartenoriginal zwischen 15 und 31 Euro. Deshalb habe ich mich entschlossen, Kopien von berichtigten Seekarten zu kaufen, hier liegt der Preis bei 7 Euro. Da diese Karten nur schwarz-weiss sind, muss man sie halt ein bisschen genauer studieren. Ich habe ja Zeit und kann auch vor dem Anlaufen einer Insel oder einer Küste die Karten gründlich anschauen.\r\nElektronische Seekarten kommen nicht in Frage, muss man ja auch gleich die Papierenen kaufen. Was mache ich, wenn auf einmal mein Laptop oder meine Stromversorgung versagt? Zudem sind die Preise für die elektronischen Karten in etwa gleich wie die normalen Seekarten. \r\n','ja','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (17,4001,NULL,20030224,'','','','','','','',NULL,NULL,'','Menuplan als Muster: Atlantiküberquerung mit vier Crewmitgliedern\r\n\r\nDas Frühstück ist nicht aufgelistet, da es jeden Morgen dasselbe gab. Jeden zweiten Tag wurde ein Frühstücksei serviert und jeden Tag wurde frisches Brot gebacken. Zu jedem Mittag- und Abendessen wurde eine Flasche Wein getrunken. Das Getränk zwischen durch bestand aus Wasser oder hin und wieder mal ein Bier.\r\nJedes Crewmitglied erhielt pro Tag einen Apfel und eine Orange. Sonst wurden noch Früchte als Nachspeise oder als Beigabe zu Gerichten verwendet. \r\n \r\nSonntag, 19. 11.\r\nMittag, Salade Niçoise\r\n1 Brot, 4 Eier, 2 Tomaten, 1/3 Glas Oliven, 1 Sardellendose, 1Thunfischdose, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe \r\nAbend, Entrecôtes mit Gemüse\r\n4 Entrecôtes, 800 g Zucchini, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Kartoffeln\r\n \r\nMontag, 20. 11.\r\nMittag, Belegte Brote und Salat\r\n1 Brot, 400 g Aufschnitt, ½ Kopfsalat, 1 Zwiebel, 4 Tomaten, 1 Knoblauchzehe\r\nAbend, Hühnchen Al Na’ir mit Salat\r\n1 Poulet, 300 g Reis, 30 Knoblauchzehen ungeschält, 2 dl Weisswein, 2 Zwiebeln, ½ Kopfsalat\r\n\r\nDienstag, 21. 11.\r\nMittag, Couscous-Salat\r\n200 g Couscous, 2 Avocados, 1 Dose Sardellen, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 Tomaten, 150 g Mayonnaise\r\nAbend, Spaghetti mit Schinken und Fruchtsalat \r\n600 g Spaghetti, 1 Dose Schinken, 1 Dose geschälte Tomaten, 1 kleine Dose Tomatenmark, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen\r\n2 Bananen, 2 Orangen, 1 Apfel, ½ Zitron\r\n\r\nMittwoch, 22. 11.\r\nMittag, Picknick\r\n1 Salami, 1 Brot, 1 Glas saure Gurken\r\nAbend, Gefüllte Zucchini\r\n1,5 kg Zucchini, 1 Paprika, 3 Tomaten, 100 g Käse, 2 Eier, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 300 g Burghul\r\n \r\nDonnerstag, 23. 11.\r\nMittag, Bohnensalat mit Speck\r\n270 g Bohnen eingeweicht, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 200 g Speck, 2 Tomaten\r\nAbend, Kartoffelauflauf\r\n1,5 kg Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Dose Rindfleisch (600 g), 1 Rahmbecher, 1 Dose Karotten und Erbsen\r\n\r\nFreitag, 24. 11.\r\nMittag, Thunfischsalat\r\n2 Dosen Thunfisch, 1 Dose Mais (1 kg), 2 Tomaten, 1 Paprika grün, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 150 g Mayonnaise, 1 Brot\r\nAbend, Linseneintopf\r\n350 g Linsen, 2 Karotten, 2 Stangen Lauch, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 150 g Speck\r\n\r\nSamstag, 25. 11.\r\nMittag, Nudelsalat\r\n350 g Nudeln, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 kl. Dose Schinken, 1 kl. Dose Erbsen, 150 g Mayonnaise \r\nAbend, Eier in Tomatensauce\r\n300 g Reis, 6 hart gekochte Eier, 1 kl. Dose Tomatenmark, 1 Dose geschälte Tomaten, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe\r\n\r\nSonntag, 25. 11.\r\nMittag, Picknick\r\n1 Brot, 1 Salami, 2 Avocados, ½ Zitrone\r\nKaffee, Cake\r\n1 Paket Kuchenmischung, 2 Eier, 120 g Butter, 4 Äpfel \r\nAbend, Couscous \r\n500 g Couscous, 650 g Fleisch aus der Dose, 2 Karotten, 2 Lauchstangen, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen \r\n\r\n','ja','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (20,4001,NULL,20030622,'/images/40372003Jun22094939.jpg','40372003Jun22094939.jpg','width=\"250\" height=\"186\"','/images/thumb40372003Jun22094939.jpg','thumb40372003Jun22094939.jpg','width=\"100\" height=\"74\"','',NULL,NULL,'Die „Hundehütte“','Larnaca, 28. Mai 2003\r\nAlles klar, wir können auslaufen!\r\nSeit dem 2. Mai sind wir, Moritz, Heiner und ich, an der Arbeit um das Schiff für die lange Reise vorzubereiten. Als erstes wurde das Unterwasserschiff sandgestrahlt und dann mit Epoxydharzen neu beschichtet. Auch vier Schichten Antifouling wurden aufgetragen. Zwei Solar-Paneele haben wir angebaut, die uns die Batterien immer laden sollen. Die zwei alten Batterien wurden mit vier neuen ersetzt. Die Batteriekapazität stieg dabei von 220 auf 400 Ah. Im Cockpit haben wir einen Schalter für das Ankerspill eingerichtet, so dass wir von hier aus ankern können. Heiner und Moritz haben sich den hölzernen Lukenränder gewidmet, sie geschliffen und neu lackiert. Das gleiche ist dem Salontisch und dem Cockpit-Tisch passiert. Über dem Niedergang haben wir eine „Hundehütte“ aus Chromstahl-Rohren und Plexiglas gebaut, die uns vor Regen und überkommender See schützen soll. Eine neue Badeleiter war nötig, weil bei der alten einige Stufen abgebrochen waren. Nun ist sie um zwei Tritte länger und es wird einfacher sein, wieder an Bord zu kommen.\r\nEine wichtige Arbeit wurde gestern und heute erledigt: der Einkauf der Lebensmittel für eine lange Periode, denn durch das Rote Meer ist es nicht überall möglich, alles was wir haben müssen, zu bekommen. Morgen soll dann eingewassert werden und die Abreise ist auf Donnerstag vorgesehen.\r\nHeute abend um acht Uhr soll es dann los gehen. Laut den Wetterberichten auf dem Internet soll der Wind vorerst aus West, später aus Ost, drehend auf Süd mit maximal fünf Bf. blasen. Später dann dreht er dann auf West.','nein','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (21,4001,NULL,20030625,'/images/40372003Jun25075824.gif','40372003Jun25075824.gif','width=\"168\" height=\"250\"','/images/thumb40372003Jun25075824.gif','thumb40372003Jun25075824.gif','width=\"67\" height=\"100\"','100',NULL,NULL,'Blick auf Port Said','Port Suez, 2. Juni\r\nErstens kommt es anders . . .\r\nNach dem Ablegen in Larnaca ging die Fahrt vorerst flott voran. Um drei Uhr morgens schlief der Wind ein und wir mussten die Vorsegel bergen. Mit der Maschine ging es weiter Richtung Süden. Am Morgen um sechs setzte ein leichter Ostwind ein und wir konnten wieder segeln. Der Wetterbericht um neun versprach uns Winde aus West bis Nordwest und ein schwaches Höhentief sei westlich von uns. Es frischte bis auf vier Bf. auf und wir liefen mit sechs bis sieben Knoten nach Südsüdwest. Die Mannschaft wurde Seekrank und wollte nichts essen. Länger als zum Navigieren konnte ich mich auch nicht im Schiff aufhalten, war der Seegang doch recht hoch.\r\nAuf einmal fing das Barometer an zu fallen. Zuerst glaubte ich, dass dies normal sei, da wir weiter gegen Süden kamen. Als er aber immer weiter fiel, mussten wir uns Gedanken machen. Der Wind aus Ost wurde stärker und dann gegen neun Uhr abends haben wir das erste und das zweite Reff eingezogen. Später flaute der Wind ab und kam dann aus Südwest und frischte auf. In der Nacht sank das Barometer auf 996 hPa und auf einmal hatten wir einen ausgewachsenen Sturm (9 Bf.). Klüver bergen, drittes und viertes Reff einziehen und die Fock reffen. Wir waren nass bis auf die Knochen! Unser Kurs, hart am Wind, brachte uns trotzdem nach Ostsüdost. Am Morgen dann flaute der Wind ab, wir konnten die Fock wieder ausreffen und er drehte nach Westsüdwest. Wir waren noch 50 Meilen von Port Said entfernt.\r\nKreuzend ging es dann mit voller Besegelung auf die Einfahrt zu. Am Abend habe ich das erste mal gekocht und die Mannschaft konnte auch essen. Gegen vier Uhr morgens drehte der Wind dann auf WNW und wir konnten die Ansteuerungstonne anliegen. Die Segel wurden geborgen und wir fuhren im betonnten Kanal im Slalom, der Schleppfischer wegen, auf die Stadt zu. Um zehn Uhr fiel der Anker und wir lagen ruhig im Hafen.\r\nEinklarieren, Visa besorgen und die Kanaldurchfahrt organisieren waren unsere nächsten Aufgaben. Alle Unkosten für die Kanaldurchfahrt mit den Gebühren kosten uns fünfhundert US-Dollar.\r\nAm Tag darauf kommt der Pilot an Bord und wir durchqueren die Hälfte bis Ismailia. Dort wird der Pilot an Land gebracht, was aber nicht ohne Diskussion abläuft, will er doch mehr Bakschisch haben und verlangt dreist zwanzig Dollar. Der Agent hat uns aber gesagt, wir sollen auf keinen Fall mehr als zehn geben, das haben wir dann auch eingehalten. Er ist ja eigentlich von der Kanalverwaltung bezahlt.\r\nAm 2. Juni kam dann ein anderer Pilot an Bord, er brachte Brot und Bananen mit und wollte dafür 3 Dollar haben, die er auch bekommen hat. Flott ging die Fahrt durch den südlichen Teil des Kanals. Am Ende des grossen Bittersees mussten wir einen Konvoi grosser Frachter vorbei lassen und haben etwa eine halbe Stunde geankert. Um sechs Uhr abends sind wir dann in Port Tewfiq angekommen und haben im Yachtclub an Tonnen festgemacht.\r\nZu meiner Crew sagte ich, dass ich eines der Segelschiffe, es waren nur zwei, eigentlich kennen müsste. Als der Eigner dann mit dem Beiboot bei uns vorbei fuhr, habe ich ihn mit Namen angerufen – es war ein Italiener, der seit sieben Jahre um die Welt segelt. Wir haben dann Lello an Bord gebeten und er hat von seinen Abenteuern erzählt. Nach einer Spaghettata besuchten wir gemeinsam den verlassenen Markt, damit wir ihn dann am nächsten Morgen schneller wieder fanden.\r\n','nein','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (22,4001,NULL,20030622,'/images/40372003Jun22095853.jpg','40372003Jun22095853.jpg','width=\"250\" height=\"82\"','/images/thumb40372003Jun22095853.jpg','thumb40372003Jun22095853.jpg','width=\"100\" height=\"33\"','',NULL,NULL,'Blick auf El Queseir','Safaga, 10. Juni\r\nEndlich segeln im Roten Meer\r\nEingekauft haben wir Auberginen, Okra, Karotten, Wassermelonen, und Honigmelonen. Beladen ging es dann wieder in den Yachtclub und wir beschlossen, gleich auszulaufen. Nach dem Wasser bunkern fuhren wir gleich los und ankerten dann am Abend in Ras Sudr, hinter einem Kap, das gut vor den herrschenden Winden geschützt ist. Am Tag darauf fingen wir den ersten Fisch – eine Makrele, die uns das Mittagessen bereicherte. Nachmittags biss dann noch ein Thunfisch, ein Bonito. Die ganze Pantry war nach dem Zerlegen voller Blut und es ging ans Putzen.\r\n','nein','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (23,4001,NULL,20030624,'/images/40372003Jun24153300.jpg','40372003Jun24153300.jpg','width=\"100\" height=\"57\"','/images/thumb40372003Jun24153300.jpg','thumb40372003Jun24153300.jpg','width=\"100\" height=\"57\"','',NULL,NULL,'Delfine – oftmals unsere Begleiter','Mit schönem Wind segelten wir durch den Golf von Suez und wollten am südlichen Ende in einem Ort Brot einkaufen. Welch Überraschung: wir durften trotz Visa nicht an Land. Da der Beamte kaum oder kein Englisch sprach, konnte er uns nicht einmal sagen, warum. Später weiter im Süden ist uns nochmals das Gleiche passiert. Nur gerade in Safaga durften wir an Land gehen, um einzukaufen. Hurgada haben wir erst gar nicht angelaufen, ist dies doch eine grosse Touristenansammlung. Ägypten ist kein gastliches Land für Segler! Ausser Orte für Touristen findet man nichts, keine Städte, keine Dörfer, alles ist nur Wüste. Jedoch zum Schnorcheln haben wir einige schöne Riffe gefunden, alles voller bunter Fische vom Kleinsten bis zum Grössten. Andre Plätze, die als gute Tauchgründe ausgewiesen wurden, fanden wir ein Trübes Wasser vor, voller Schwebeteile.','ja','beibehalten',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (24,4001,NULL,20030624,'/images/40372003Jun24153212.jpg','40372003Jun24153212.jpg','width=\"250\" height=\"161\"','/images/thumb40372003Jun24153212.jpg','thumb40372003Jun24153212.jpg','width=\"100\" height=\"64\"','',NULL,NULL,'Der Markt in Port Sudan','Port Sudan, 21. Juni\r\nUnsere Halbzeit im Roten Meer erreicht\r\nGestern abend sind wir in den Hafen Port Sudan eingelaufen und haben vor dem Dinghy Dock geankert. Heute morgen wurde der ganze administrative Kram erledigt und wir können uns endlich in einem Ort frei bewegen, was ja in Ägypten nicht der Fall war.\r\nDie letzten Tage waren voller Ereignisse, die Einfahrten in die Marsas oder Korallenriffe sind recht Trickreich und gestern morgen haben wir einen Korallenkopf berührt. Endlich haben wir auch andere Fische ausser Thunfisch gefangen, den wir nicht mehr so mögen. Zwei mal fingen wir einen Baracuda, einmal einen recht grossen für zwei Mahlzeiten und der andere reichte gerade gut für ein Essen. \r\nDie letzten Tage hatten wir kaum mehr frisches Gemüse und kein Obst mehr an Bord, da wir ja in Ägypten nichts einkaufen konnten. Auch hat uns der Wind in den letzten Tagen verlassen und wir mussten fast den ganzen Tag mit der Maschine fahren, da man hier nur bei guten Licht in die Ankerplätze einlaufen kann. \r\nJetzt geht es vorerst mal zum Markt, um frisches Obst und Gemüse einzukaufen. \r\n','ja','beibehalten',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (45,4001,NULL,20030726,'/images/40372003Jul26125202.jpg','40372003Jul26125202.jpg','width=\"250\" height=\"165\"','/images/thumb40372003Jul26125202.jpg','thumb40372003Jul26125202.jpg','width=\"100\" height=\"66\"','',NULL,NULL,'Eritraeer im Kaffee','22.Juli, Aden\r\nDer Indische Ozean hat mich!\r\nVon Port Sudan ging es flott gegen Süden, jeden Tag einen Sprung von 24 bis 35 sm weiter. Die Korallenriffe werden aber hier immer ärmer, da die Erwärmung des Meeres die Korallen sterben lässt. Sehr wenige Riffe sind noch intakt, wohl sind fische noch da, jedoch auch die Vielfalt nimmt ab. Das Wasser ist auch relativ trübe und die Sicht beschränkt.\r\nKurz vor der Grenze zu Eritrea hat uns ein Sandsturm, ein sogenannter Hoboob, erwischt. Innen und aussen alles voller feinen Flugsand! Kein Vergnügen, kann ich euch sagen. Als wir dann über die eritreische Grenze waren, gab es kein so starkes besanden mehr. Innen muss alles mit Besen und Schaufel geputzt werden, aussen kann man es mit Pütz und Schwamm machen.\r\nAm 2. Juli sind wir dann in Massawa, dem Haupthafen von Eritrea eingelaufen. Unser Liegeplatz lag im Windschatten eines einheimischen Frachters und hat uns allen Wind abgedeckt. Hier haben wir auch die grösste Hitze erlebt. Eines Abends war es im Schiff drin 42 Grad. Mein Blutdruck, der sonst immer zu hoch ist, sank in den Keller und ich musste die Medikamente absetzen. Wir blieben hier bis zum 8. Juli und haben die Einkäufe erledigt und Wasser gebunkert. Massawa ist eine zum Teil vom Krieg zerstörte Stadt und nichts ist noch repariert worden. Dafür hat der Staat ein protziges Vewaltungsgebäude hingestellt und steht zum grössten Teil leer.\r\n','nein','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (46,4001,NULL,20030729,'/images/40372003Jul29140509.jpg','40372003Jul29140509.jpg','width=\"250\" height=\"176\"','/images/thumb40372003Jul29140509.jpg','thumb40372003Jul29140509.jpg','width=\"100\" height=\"71\"','',NULL,NULL,'Eritraeer im Kaffee','22.Juli, Aden\r\nDer Indische Ozean hat mich!\r\nVon Port Sudan ging es flott gegen Süden, jeden Tag einen Sprung von 24 bis 35 sm weiter. Die Korallenriffe werden aber hier immer ärmer, da die Erwärmung des Meeres die Korallen sterben lässt. Sehr wenige Riffe sind noch intakt, wohl sind fische noch da, jedoch auch die Vielfalt nimmt ab. Das Wasser ist auch relativ trübe und die Sicht beschränkt.\r\nKurz vor der Grenze zu Eritrea hat uns ein Sandsturm, ein sogenannter Hoboob, erwischt. Innen und aussen alles voller feinen Flugsand! Kein Vergnügen, kann ich euch sagen. Als wir dann über die eritreische Grenze waren, gab es kein so starkes besanden mehr. Innen muss alles mit Besen und Schaufel geputzt werden, aussen kann man es mit Pütz und Schwamm machen.\r\nAm 2. Juli sind wir dann in Massawa, dem Haupthafen von Eritrea eingelaufen. Unser Liegeplatz lag im Windschatten eines einheimischen Frachters und hat uns allen Wind abgedeckt. Hier haben wir auch die grösste Hitze erlebt. Eines Abends war es im Schiff drin 42 Grad. Mein Blutdruck, der sonst immer zu hoch ist, sank in den Keller und ich musste die Medikamente absetzen. Wir blieben hier bis zum 8. Juli und haben die Einkäufe erledigt und Wasser gebunkert. Massawa ist eine zum Teil vom Krieg zerstörte Stadt und nichts ist noch repariert worden. Dafür hat der Staat ein protziges Vewaltungsgebäude hingestellt und steht zum grössten Teil leer.\r\n','ja','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL); INSERT INTO daten VALUES (47,4001,NULL,20030726,'/images/40372003Jul26125432.jpg','40372003Jul26125432.jpg','width=\"250\" height=\"153\"','/images/thumb40372003Jul26125432.jpg','thumb40372003Jul26125432.jpg','width=\"100\" height=\"61\"','',NULL,NULL,'Dhau im Roten Meer','Weiter ging es dann der Küste entlang nach Assam, auch noch in Eritrea mit einem Hafen, der nicht oder noch nicht in Betrieb genommen wurde. Da Moritz schon seit Tagen Ohrenschmerzen hat, musste er das hiesige Spital aufsuchen. Der Arzt verschrieb ihm Antibiotika, die er fünf Tage lang einnehmen musste. Wir haben im Hafenbecken geankert und dadurch wurde es nie so heiss wie in Massawa. Die Menschen hier sind sehr freundlich und viele sprechen englisch. Ältere habe ich getroffen, die sprachen noch italienisch, hat doch Eritrea etwa 60 Jahre zu Italien gehört.\r\nHier in Assam habe ich nach einem weiteren Disput mit Heiner, ihm gesagt er solle in Aden das Schiff verlassen. In all dieser Zeit, wo ich als Skipper gearbeitet habe, ist dies nur einmal vorgekommen. Selten ist mir ein so frecher Egoist und Minimalist begegnet. Alle von ihm lag überall herum und eine Arbeit, zum Beispiel das Abwaschen hat er nie zu ende gebracht. Entweder stand das halbe Geschirr noch herum oder die Küche war nicht geputzt und ich musste dann hinterher gehen und nochmals mit putzen anfangen.\r\nMit viel Wind verliessen wir dann das Rote Meer, rundeten den Bab el Mandeb und am Abend liefen wir in eine Bucht ein. Der Wind fegte die Vulkanberge herunter mit sechs Bf. In der Nacht kamen dann auf einmal Soldaten, die aber kein englisch sprachen und wir konnten uns nur schwer verständigen. Sie wollten, dass wir die Bucht verlassen und ich habe mich geweigert. Mit Ach und Krach brachten sie uns bei, dass wir bis um zehn Uhr am nächsten Morgen die Bucht verlassen müssen, was wir dann auch gemacht haben. In der Nacht drehte der Wind und wir sind auf einer Sandbank aufgesessen und mussten die Flut abwarten. \r\n','ja','automatisch',NULL,NULL,NULL,NULL);