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Weltumsegelung
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Zweimal von Nai Harn nach Langkawi
Olga und Didi beim Ausflug auf die Insel RayaDie Bucht von Ao Chalong wurde immer ungemütlicher, da sich durch den Nordost-Monsun in der Bucht ein unangenehmer Seegang aufgeworfen wurde. Wenn du an Land gingst, warst du jedes mal nass – das muss nicht unbedingt sein. Das Wasser hier ist auch sehr schmutzig und man kann nicht baden. Deshalb beschloss ich, nach Nai Harn zu gehen. Diese Bucht liegt an der Südspitze der Insel Phuket und ist gegen Südwesten offen. Beim Wintermonsun liegt man hier gut und das Meer ist sauber. Im Jungle Beach Resort traf ich viele Segler, die ich schon vor längerer Zeit in Lankawi getroffen hatte. Günther aus Österreich mit seinem Katamaran der nach Chagos wollte. Wolfgang aus Wien auf der Moyana musste später wieder nach Lankawi, weil die Thailänder nur einen Monat Visa zulassen. Ein anderer Österreicher wollte mit seiner Familie auch ein halbes Jahr nach Chagos. Am Abend im Restaurant traf ich auch Olga und Didi, sie stammt aus Griechenland, er aus Deutschland. Mit ihnen habe ich einen Ausflug auf die Insel Raya gemacht. In der Bucht sind wir vor Anker gegangen und Didi schwamm zum Kap um dort zu schnorcheln und einen Fisch zu fangen. Zum Abendessen gabs dann Fischfilet, die ich aus den beiden Fischen herausschnitt, die er mitgebracht hatte. Tags darauf segelten wir wieder nach Nai Harn zurück, das wir am späteren Nachmittag erreicht haben.
Hier warte ich auf Isabelle und Martin, die Francokanadier aus Lausanne. Beide Arbeiten im Universitätsspital von Lausanne in der Intensivstation. Im Juni haben beide Prüfungen zu bestreiten und wollen vor dem Stress noch ein wenig ausspannen. Sie sollen am 24. Januar eintreffen und dann geht es wieder nach Lankawi. Der erste Segeltag führte uns mit viel Wind in die Bucht der Insel Raya, ein schöner Fleck, der leider jetzt mit einem "Resort" verbaut wird. Dann wird es aus sein mit der Ruhe auf dieser Insel. Der Tag darauf war für die beiden sehr hart, blies es doch bis zu sechs Bf. Aus Nordost und wir mussten kreuzen, um das Tagesziel zu erreichen. Martin hat mein Frühstück nicht vertragen und hat es Neptun geopfert. Da der Wind immer mehr nach Ost drehte, mussten wir das letzte Stück mit dem Motor gegen den Wind gehen und haben in einer Bucht im Süden von Ko Lanta Yai geankert. Die Bucht Nai Harn
Bungalows auf Phi Phi
Felix
Für die nächsten drei Tage war uns kein wind beschert, Segel rauf,
Segel runter und schlussendlich alles mit dem "eisernen Gustaf" (Motor)! Wir
liefen dann in die Marina des Yachtclub Lankawi ein. Isabelle und
Martin gingen zum Tauchen, wo ihnen Haie und Schildkröten vorgeführt wurden. |