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Zum Erlebnisbericht über Tioman hinaus
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Polonnaruwa – Königsstadt und Tempel des
Buddha-Zahnes
Im 12.
Jahrhundert wurden die Singhalesen durch den Einfall der Tamilen gezwungen, eine
neue Königsstadt zu bauen. Dies passierte hier in Pollonaruwa. Der Nachfolger
des ersten Königs dieser Stadt regierte 39 Jahre und war ein grosser
Baumeister. Er baute viele künstliche Seen, die zur Bewässerung der
Reisfelder nötig waren. Alle bedeutenden Bauwerke dieser heutigen Ruinenstadt
stammten von ihm. Die Stadt war so gross, das sicher an die 50'000 Personen hier
gelebt haben müssen. Ausserhalb der ehemaligen Stadt war dann noch ein grosses
Kloster mit allen dazugehörenden Einrichtungen.

Der Löwe, Symbol des Königs beim "Parlament", wo der König
seine Minister zur Beratung rief
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Eingemeisselter Name und Rang des Abgeortneten |
Der Königspalast hatte sieben Stockwerke, von denen jetzt noch drei
sichtbar sind. Er errichtete auch zwei Gebäude, die einem Parlament oder einem
Senat ähnlich waren. An den Säulen wurden die Namen und der Rang der
Sitzinhaber eingemeisselt und man kann feststellen, wer im Rat war. Unter
anderen kommen vor, der Vizekönig, die Generale und andere hohe Beamte des Königreiches.
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Reliquientempel
des Zahnes von Buddha
Bad der Königin
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Im künstlichen See liess er
sich einen Sommerpalast bauen, der sicher kühler war, als der Palast im innern
der Stadt. Gleich am Ufer des Sees wurde das Bad der Frauen errichtet. Hinter dem Palast baute er für sich ein
Bad, der Wassereinlass hat die Form eines Krokodilmaules.
Der Tempel zur Aufbewahrung des Buddhazahnes war ein rundes Gebäude mit
vier Eingängen. Gleich hinter jedem Eingang war vor der Stuppa ein sitzender
Buddha, drei davon sind noch ganz erhalten, der vierte ist ohne Kopf. Vor jedem
Aufgang befand sich am Boden eine halbrunde Platte verziert mit verschiedenen
Tieren – Elefanten, Pferde, Löwen, und Stiere.
Als Bewachung auf jeder Seite der Treppe galten die mit Reliefs
versehenen Steinplatten. Dahinter war ein steinernes „Geländer“ mit einem
fantastischen Tier, bestehend aus dem Maul des Krokodils, mit einem Eberzahn,
dem Elefantenrüssel, einem Affenohr
und einem Löwenbein. Aus dem Maul des Krokodils kam eine lange und am Ende
aufgerollte Zunge.
Der Zustand der Bauwerke ist noch in einem erstaunlich guten Zustand,
wenn man bedenkt, dass die Stadt seit dem 16. Jahrhundert verlassen ist. Natürlich
gelten noch heute die Ruinen, wo noch eine leidlich ganze Buddhastatue steht als
Heiligtum und zum Betreten muss man die Schuhe ausziehen.
Das Museum lohnt
einen Besuch, beinhaltet es doch einige Modelle der wichtigsten Bauwerke der
alten Stadt. Ein Mangel ist, dass die zahlreichen Bilder nicht Beschriftet sind
und somit dem Betrachter nichts sagen. Hat man aber vorher die Ruinen besucht,
kann man die meisten zuordnen.

Treppenbrüstung, stellt Krokodil, Elefant, Eber, Affe und Löwen dar mit
einer langen Zunge
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Shiwa Tempel
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Buddha in gewachsenem Granit gemeisselt
Renovierte Stupa |
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