Meine Weltumsegelung

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Copyright © André Blanc, Januar 2008



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 Anuradhapura und Mihintalej

            Nach der Zerstörung der Burg in Sigiriya (500 nach Christus) wurde die Königsstadt Anuradhapura gegründet. Natürlich sind die Ruinen in einem schlechteren Zustand als in Polonaruwa, sie sind auch 600 Jahre älter. Die Stadt muss auch sehr gross gewesen sein, nach
den heutigen Ruinen zu schliessen, die noch lange nicht alle ausgegraben und renoviert sind. Bei vielen Gebäuden weiss man aber auch nicht, zu welchem Zweck sie errichtet worden sind. Die nördlichste Dagoba wird jetzt gerade vom Bewuchs befreit und renoviert.

Königsbad

Unten links: Felsentempel

Unten rechts:
Elefantenrelief
rechts neben dem Tempel

           Das Ruinengelände ist sehr weitläufig, am besten mietet man sich ein Fahrrad, was ich auch gemacht habe. Alle Hotels vermieten welche. Auch hier wurden drei künstlichen Seen errichtet, da der König den Reisbauern dann Wasserzinsen abverlangen konnte, mit dem er dann seine Bauwerke finanzierte.



NeuesfHeiligtumfauffaltenfMauern                7 köpfige Kobra
 

           Am Tissa Wewa, einer der Stauseen befindet sich der königliche Garten mit einem Badebecken und vielen Wasserleitungen zur Bewässerung des Gartens. Im Norden davon kann man den Felsentempel besuchen. Auch hier sind einige Wasserbecken vorhanden und der Tempel ist wieder in eine Felsengrotte hinein gebaut. Wie damals vor 1500 Jahren erfreut sich dieser Tempel noch heute vieler gläubiger Besucher.

Urinierplatte der Mönche, der Urin wurde gesammelt und nicht im Boden versickern lassen


Treppenaufgang zu den Mönchszellen

 Mihintale 
           Mihintale liegt etwa 30 km von Anuradhapura entfernt auf einem Felshügel und gilt als der Geburtsort des Buddhismus in Sri Lanka. Ein Jünger Buddhas soll hier 275 vor Christus den ersten Tempel gebaut haben. Zu sehen sind heute noch einige Ruinen, die aber alle späteren Datums sind. Nach dem Stil zu urteilen, könnten sie aus der Zeit von Anuradhapura stammen. Zwischen den obersten beiden Granitfelsen befindet sich ein Kloster, das dreissig Mönche beherbergt. Steigt man von dort eine steile Treppe hoch, erreicht man die Ambastala Dagoba, von der aus man einen schönen Rundblick auf das umliegende Land hat und den Sonnenuntergang geniessen kann.

Alte und neue Mditationszelle

Der erste Buddhazahn-
Tempel wird mit einer neuen Stupa und einem Altar versehen weiterhin benutzt. Viele besuchen diesen Ort, weil dort immer noch ein Kloster existiert.

           Von Anuradhapura aus fuhr ich dann mit dem Zug, ein spezielles Erlebnis, zurück nach Galle. Errichtet wurde die Eisenbahn von den Engländern um die Jahrhundertwende. Dem Rütteln und Schütteln nach wurde sehr wahrscheinlich seit damals nichts mehr an den Schienen geändert. An verschiedenen Orten liegen gleich neben den Geleisen umgestürzte und verrostete Güter- und Personenwagen. Manchmal hat man wirklich das Gefühl, jetzt fliegen wir aus den Schienen.

 

 

Die Güterwagen sind sehr kurz

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