Meine Weltumsegelung

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Copyright © André Blanc, Januar 2008



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 Dambulla mit dem Höhlentempel und Sigiriyaj

            Kurz vor dem Ort Dambulla lohnt es sich, aus dem Bus auszusteigen, um die Höhlen zu besuchen. Über eine lange Treppe besteigt man einen Granitfelsen, der fast zu oberst einen grossen Überhang hat, der zu einer buddhistischen Kultstätte ausgebaut ist. Schon im 11. Jahrhundert wurde dieser Ort mit Mauern zugemacht und mit vielen Buddhastatuen versehen. Im 18. Jh. dann wurden in der Höhle Fresken angebracht. Zum Teil wird das Leben Buddhas und seiner Jünger dargestellt und vielerorts sind sitzende Buddhas gemalt. Dieser Ort wurde von den Mönchen zur Meditation verwendet. Heute besuchen vor allem Touristen diese Höhle aber auch Singhalesen kommen zur Andacht hierher.

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            Fährt man mit dem Bus eine halbe Stunde weiter als Dambulla, erreicht man Sigiriya, eine Königsburg auf einem neunzig Meter hohen Granitfelsen. Unten am Felsen wurde das Gelände zu einem mit vielen Wasserbecken versehenen Park ausgebaut, der seinesgleichen sucht. Die kleinen Granitblöcke unten am Fels wurden in den Garten integriert und die Höhlen
mit Malereien versehen. Viele Fresken von schönen Frauen wurden an den Felsen gemalt, die meisten barbusig. Als ich dort war, war gerade Trockenzeit und die Wasserbecken und die Wasserspiele des Parkes waren leider leer. hingegen ist es für den Unterhalt der Anlage von Vorteil, können die Arbeiter doch problemlos in den Wasserbecken arbeiten.





Links: Neue Stupa am Fusse des Felsens

Rechts: Der Park von Sigiriya

 

 

 


 
         Der Sohn hat vorerst seinen Vater umgebracht, dann den Bruder ins Exil nach Indien geschickt und sich zum König gemacht. Oben auf dem Fels wurde die Burg und der Palast errichtet, auch hier mit einem grossen Wasserbecken, das als Bad benutzt wurde. Der Aufstieg über sehr steile Treppen, zum Teil aus Eisen, lohnt sich schon allein wegen der Rundsicht über das ganze Gebiet. Am Anfang des Aufstieges auf den eigentlichen Palastfelsen wurde mit je einer Löwentatze ausstaffiert, die direkt in den gewachsenen Felsen gemeisselt sind.Die Abmessungen der Palastburg sind riesig. Heute sind davon nur mehr die Grundmauern erhalten. Gebaut wurde die ganze Anlage ungefähr um 430 nach Christus und wurde um 492 vom Bruder des Königs zerstört, der sich dann zum König erklärte. Er ist aus dem Exil zurück gekommen, um seinen Bruder zu stürzen, der dann hingerichtet wurde. 

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