Meine Weltumsegelung

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Copyright © André Blanc, Januar 2008



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 Candy, die ehemalige Königsstadtf

            Von Galle aus bin ich mit dem Bus  in sieben Stunden über Colombo nach Candy gefahren, das in der Zentral-Provinz liegt. Da die Bahnarbeiter gestreikt haben, musste ich per Bus nach Colombo dadorthin , Candi hat keinen Bahnanschluss.

            Nach der Suche eines Hotels besuchte ich den Tempel, in dem der Zahn von Buddha als Reliquie aufbewahrt wird. Das Zentralgebäudeunter einem vergoldeten Dach beinhaltet die Reliquie und ist zur gleichen Zeit der bedeutendste Andachtsraum. Mit schönen Holzarbeiten und bunten Malereien innen und aussen ist er sehr beeindruckend. Im hinteren Teil des Tempels über einer langen Andachtshalle ist ein Museum eingerichtet, das viele die Reliquie betreffende Schriften und Gegenstände zeigt. Es besteht aus zwei Stockwerken, die über lange Treppen zu erreichen sind. Rund um den Tempel ist ein grosses Gelände, auf dem noch
viele Nebentempel stehen. 1979 wurde der Tempel durch eine Bombe von Terroristen zum Teil zerstört.
            Am Abend werden im Kulturzentrum die alten Tempeltänze zur entsprechenden Musik vorgetragen. Die Truppe, bestehend aus acht Tänzerinnen, sechs Tänzer und sechs Musikanten sind choreografisch und tänzerisch sehr gut geschult, man kann also von einer professionellen Truppe sprechen. Nach dem Vorführen von acht Tänzen, zwei der männlichen, vier der weiblichen und zwei gemischte, führen die Tänzer einen Feuertanz auf und laufen über glühende Holzkohle. Die ganze Vorführung dauert etwas
mehr als eine Stunde. Es wäre schade, wenn ich dieses Spektakel verpasst hätte.



 

 

 

 

 

 

Links der Budda-Zahntempel
Rechts Balerei unter dem Dach im Zahntempel
 
          Eine kurze Wanderung von einer halben Stunde um den künstlichen See ist auch nicht zu verachten. Leider ist beidseitig des Sees viel Verkehr und das mindert ein wenig das Vergnügen.
            Andererseits bietet die Stadt nichts, es könnte auch Galle oder Colombo sein. Im Westen thront über der Stadt auf einem Hügel ein schneeweisser, riesiger Buddha, ein Geschenk der Japaner. Von dort aus hat man eine gute Sicht auf die Stadt und den See.

Zu Bildseite des Botanischen Gartens

   
Eine Stupa mit Gebetshaus auf dem Tempelgelände

            Vier Kilometer Richtung Colombo liegt der Botanische Garten, der von den Engländern ins Leben gerufen wurde. Er ist sehr gut gepflegt und beinhaltet sehr viele tropische Gewächse, die alle mit Tafeln
versehen sind. Darauf steht der englische und der wissenschaftliche Name sowie das Herkunftsland. Einige Gewächshäuser sind auch sehenswert, vor allem das mit den einheimischen Orchideen. Im Garten befindet sich auch ein Unikum: ein „Ficus bejamina“, der eine Fläche von 2000 Quadratmetern bedeckt.
  
         Nicht weit vom Garten entfernt liegt die Universität von Candy, die auch einen schönen Garten besitzt und es lohnt sich, auch diesen zu besuchen. Der Zugang ist öffentlich und ausländische Gäste sind gerne gesehen.

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