Meine Weltumsegelung

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Copyright © André Blanc, Januar 2008



Weltumsegelung
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Eritrea nach Aden
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7 Wochen Jemen
Aden nach Galle
Sri Lanka
Galle, Colombo

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Polonnaruwa
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Valdivia
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 Der Indische Ozean hat mich! 

            Mit viel Wind verliessen wir dann das Rote Meer, rundeten den Bab el Mandeb und am Abend liefen wir in eine Bucht ein. Der Wind fegte die Vulkanberge herunter mit sechs bis acht Bf. In der Nacht kamen dann auf einmal Soldaten, die aber kein englisch sprachen und wir konnten uns äusserst schwer verständigen. Sie wollten, dass wir die Bucht verlassen und ich habe mich geweigert. Mit Ach und Krach brachten sie uns bei, dass wir bis um zehn Uhr am nächsten Morgen die Bucht verlassen müssen, was wir dann auch gemacht haben. In der Nacht drehte der Wind und wir sind auf einer Sandbank aufgesessen und mussten die Flut abwarten.
            Zwei Tage später, am 17. Juli, liefen wir in Aden ein und ankerten beim Zoll. Wir haben einklariert und konnten schon am gleichen Abend die Stadt besuchen. Aden besteht aus drei Teilen, zwei liegen am Meer und der dritte Teil, liegt in einem ehemaligen Vulkankrater. Die Menschen hier sind sehr freundlich und sprechen einem immer an und wollen wissen, woher wir kommen. Hier konnte ich endlich mit meiner EC-Karte Geld beziehen und bin somit von meiner Crew unabhängig. Moritz hat hier auch beschlossen, das Schiff zu verlassen, ist es für ihn doch zuviel Arbeit, mit mir allein über den Indischen Ozean zu segeln. Heiner hat ihm auch Angst gemacht und ihm gesagt, dass es verantwortungslos sei, zu zweit eine Überquerung zu machen. Ich bin lieber allein als schlecht begleitet!

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