|
|
Weltumsegelung
Wer bin ich? Segler-Steckbrief Das Schiff Wie sieht's aus? Der Gedanke Vorbereitung Gesundheit Bordapotheke Einkaufsliste Schiffsvorbereitung Larnaca nach Port Suez Suez nach Port Sudan Sudan nach Eritrea Eritrea nach Aden Besuch in Sana'a 7 Wochen Jemen Aden nach Galle Sri Lanka Galle, Colombo Dambulla, Sigiriya Polonnaruwa Anuradhapura - Mihintale Galle nach Phuket Phuket-Kuah-Phuket Nai Harn nach Kuah Kuah nach Singapur Singapur - Tioman Tioman - Kuching Kuching - Miri Miri und die Höhlen Miri - Kota Kinabalu Saba - Manila Manila - P. Galera Nord-Philippinen Kinabalu-Naturparks Süd-Philippinen Philippinen - Papua Port Moresby Papua - Cairns Cairns - Gladstone Gladstone Mooloolaba Mooloolaba - Brisbane Brisbane - Tuncurry Tuncurry - Sydney Sydney - Adelaide Sydney - Opua NZ Opua - Whangarei Whangarei - Whangaroa Whangarei Auckland Whangarei - Papeete Papeete - Huahine Huahine - Bora Bora Bora Bora - Cook-Ins. Cook-Inseln - Samoa Samoa - Tonga Neiafu - Neiafu Neiafu - Suva Suva - Opua NZ Opua - Nordinsel Whangarei - Chile Valdivia Villarrica - Chiloé Bariloche Valdivia Puerto Montt Puerto Edén Puerto Natales Wo mitsegeln? Bedingungen Kochbuch |
Durch das Rote Meer – viel Sonne, grosse Hitze
j
Am Morgen besuchten wir den Markt und kauften etwas Gemüse und Früchte.
Nach dem Wasser bunkern legten wir ab und mit gutem Nordwind segelten wir in
den Golf von Suez. Nach 24 Meilen segelten wir hinter ein "Ras", ein Kap,
und ankerten hinter dem
Korallenriff. Auf dem Steg der Fischer warteten schon Soldaten und wollten uns trotz Visa nicht an Land
lassen. Dies passierte uns an der ganzen ägyptischen Küste.
Nun, was soll’s, wir hatten ja alles an Bord zum Leben und hatten sogar einen Thunfisch gefangen, den es dann filettiert zum Abendessen gab. Das erste mal schnorchelten wir im Roten Meer und bewunderten all die farbigen Korallen und Fische. Bis Hurgada waren alle Korallenriffe noch intakt, weiter im Süden sah man bereits die Schäden, die durch das zu warme Seewasser entstehen, da die Korallenpolypen zu hohe Wassertemperaturen nicht vertragen. Im Sudan und später in Eritrea waren nur mehr wenige Korallen lebend und die Riffe waren fast ganz tot. Fische waren wohl noch da, die Vielfalt der lebenden Korallenriffe fehlte aber. Wollte man alleine durch das Rote Meer segeln, muss man gut in den Grossschifffahrts-Strassen bleiben, da überall alles voller Korallenriffe ist. Mit einem guten Ausguck, kann man es aber wagen, in die Korallenriffe hinein zu fahren und dort ankern. Auch muss man darauf achten, nicht nach vier Uhr eine Einfahrt zu wagen, da die Sonne dann bereits zu tief steht und man sieht die Riffe nicht mehr sehr gut. Uns ist es zwei mal passiert, dass wir auf einen Korallenkopf aufgefahren sind, kamen aber wieder spielend frei, da ich sehr langsam fuhr. Nicht alle Riffe sind in den Karten eingetragen oder sie befinden sich nicht dort, wo sie in den Karten eingezeichnet sind.
Oftmals Delfine gesehen
Schon bald fingen die Spannungen zwischen mir und Heiner an. Alle seine
Sachen lagen im Salon und im Cockpit herum, die Schaptüren blieben offen, das
Geschirr wurde teilweise nicht weggeräumt und die
Pantry war nach dem Abwasch schmutziger als vorher. Im Müll fand ich per
Zufall vier Kaffeelöffel usw. Sollte geputzt werden, war sein berühmter
Ausspruch: "Was soll’s, es wird ja trotzdem wieder schmutzig!" Auf die
Dauer kann ein solches Crewmitglied nicht toleriert werden.
Der Hafen von Port Sudan |