Meine Weltumsegelung

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Copyright © André Blanc, Januar 2008



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7 Wochen Jemen
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Valdivia
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  Gesundheitsvorsorge 
  
         Wenn man die Tropen ausserhalb der Touristensphären besucht, sind gewisse Vorkehrungen zu treffen. Der Segler ist verschiedenen Krankheiten ausgesetzt, die zum Teil mit Impfungen zu umgehen sind.       
            Andere sind mit einer strikten Einhaltung von Hygienemassnamen abzuwenden. Dies beginnt bei Früchten und Gemüse und reicht bis zum Baden in Süsswasser. Eine Regel muss
man unbedingt einhalten: nichts essen und trinken, was nicht vorher geschält, gekocht oder gebacken werden kann. Dies gilt auch für Wasser oder es ist mit Sicherheit Mineralwasser in der Originalverpackung und ungeöffnet.
  
         Will man im Süsswasser baden, muss man sich immer vergewissern, ob sich oberhalb der Badestelle ein Dorf, ein Wasch- oder Badeplatz der einheimischen Bevölkerung befindet. Hier kann man sich die Bilharziose holen, die durch Schistosoma (Pärchenegel) verursacht wird. Die Larven dringen durch die Haut ein und wandern über die Venen und die Lymphgefässe in die Leber und entwickeln sich zu diesen Parasiten. Badet man nur im Salzwasser, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Es gibt drei Arten dieser Parasiten.
  
         Von den Tropeninstituten werden folgende Impfungen vorgeschlagen: Gelbfieber, Hepatitis A und B, Tollwut und die kombinierte Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Polio. Gegen Tollwut muss nur geimpft werden, wenn man über längere Zeit das Landesinnere von Indien besucht.
            Eine Bedrohung stellt auch die Malaria und das Dengue-Fieber dar. Bei der Malaria handelt es sich um Amöben, die von der Anopheles-Mücke übertragen werden. Diese Mücke sticht bei Dämmerung und in der Nacht. Die Malaria tropicana kann tödlich ausgehen, besonders wenn die sogenannte Gehirnmalaria eintritt. Das Dengue-Fieber wird durch die Aedes-Mücke übertragen, die tags über sticht und es handelt sich um einen Virus. Im Internet findet man ausführliche Literatur über beide Krankheiten.
            Der beste Schutz ist, sich nicht stechen zu lassen. Dazu gibt es einige Massnahmen: lange Hosen und Hemden mit langen Ärmeln tragen, Knöchel deckende Strümpfe, Moskitonetze verwenden, sich die unbedeckten Körperteile mit guten Insekten abweisenden Mitteln einschmieren, wobei Salben und Lotionen besser sind als Aerosole. In Sri Lanka konnte ich ein ätherisches Öl, hergestellt aus verschiedenen Pflanzen kaufen. Dieses war recht gut, nur schade, dass ich nicht mehr davon gekauft habe.

            Auch Rauchspiralen sind für die Nacht eine grosse Hilfe. Eine Zeitlang habe ich diese Rauchspiralen gebraucht, dort, wo es viele Mücken gegeben hat. Ich musste sie aber absetzen, da mir dann die ganze Zeit schwindlig war. Nach zwei, drei Tagen war der Schwindel dann verschwunden. Jetzt verwende ich sie nur noch, wenn ich nicht im Raum bin.

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