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Gesundheitsvorsorge
Wenn
man die Tropen ausserhalb der Touristensphären besucht, sind gewisse
Vorkehrungen zu treffen. Der Segler ist verschiedenen Krankheiten ausgesetzt,
die zum Teil mit Impfungen zu umgehen sind.
Andere
sind mit einer strikten Einhaltung von Hygienemassnamen abzuwenden. Dies beginnt
bei Früchten und Gemüse und reicht bis zum Baden in Süsswasser. Eine Regel
muss
man
unbedingt einhalten: nichts essen und trinken, was nicht vorher geschält,
gekocht oder gebacken werden kann. Dies gilt auch für Wasser oder es ist mit
Sicherheit Mineralwasser in der Originalverpackung und ungeöffnet.
Will
man im Süsswasser baden, muss man sich immer vergewissern, ob sich oberhalb der
Badestelle ein Dorf, ein Wasch- oder Badeplatz der einheimischen Bevölkerung
befindet. Hier kann man sich die Bilharziose holen, die durch Schistosoma (Pärchenegel)
verursacht wird. Die Larven dringen durch die Haut ein und wandern über die
Venen und die Lymphgefässe in die Leber und entwickeln sich zu diesen Parasiten.
Badet man nur im Salzwasser, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Es gibt drei
Arten dieser Parasiten.
Von
den Tropeninstituten werden folgende
Impfungen vorgeschlagen: Gelbfieber,
Hepatitis A und B, Tollwut
und die kombinierte Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Polio. Gegen Tollwut
muss nur geimpft werden, wenn man über längere Zeit das Landesinnere von
Indien besucht.
Eine Bedrohung
stellt auch die Malaria und das Dengue-Fieber dar. Bei der Malaria handelt es
sich um Amöben, die von der Anopheles-Mücke übertragen werden. Diese Mücke
sticht bei Dämmerung und in der Nacht. Die Malaria tropicana kann tödlich
ausgehen, besonders wenn die sogenannte Gehirnmalaria eintritt. Das
Dengue-Fieber wird durch die Aedes-Mücke übertragen, die tags über sticht und
es handelt sich um einen Virus. Im Internet findet man ausführliche Literatur
über beide Krankheiten.
Der beste Schutz
ist, sich nicht stechen zu lassen. Dazu gibt es einige Massnahmen: lange Hosen
und Hemden mit langen Ärmeln tragen, Knöchel deckende Strümpfe, Moskitonetze
verwenden, sich die unbedeckten Körperteile mit guten Insekten abweisenden
Mitteln einschmieren, wobei Salben und Lotionen besser sind als Aerosole. In Sri
Lanka konnte ich ein ätherisches Öl, hergestellt aus verschiedenen Pflanzen
kaufen. Dieses war recht gut, nur schade, dass ich nicht mehr davon gekauft
habe.
Auch Rauchspiralen
sind für die Nacht eine grosse Hilfe. Eine Zeitlang habe ich diese
Rauchspiralen gebraucht, dort, wo es viele Mücken gegeben hat. Ich musste sie
aber absetzen, da mir dann die ganze Zeit schwindlig war. Nach zwei, drei Tagen
war der Schwindel dann verschwunden. Jetzt verwende ich sie nur noch, wenn ich
nicht im Raum bin.
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